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Stimmste?! institut für Stimme & Persönlichkeit GbR
Pressemitteilung

Team von Stimmste?! widmet sich Frauen in Führung

Eine kraftvolle, überzeugende Stimme ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg!
(PM) Köln, 10.12.2015 - „Ich weiß auch nicht“, sagt Katja, 46, im Training: „Einerseits soll man nicht zu mädchenhaft sein, geschweige denn zu sexy, und andererseits will ich auch nicht hart und arrogant rüberkommen! Wie finde ich denn da einen Mittelweg? Ich bin doch eigentlich nett! Aber ich muss auch meine Mitarbeiter im Griff haben, die tanzen mir sonst auf der Nase rum!“

Erfahrungen, die die Gründerinnen von Stimmste?! - Institut für Stimme & Persönlichkeit öfter hören. Und für die studierten Stimmexpertinnen einer von vielen Gründen, sich dem Thema Businessfrauen und ihre Stimmen intensiv zuzuwenden.

„Es kommt häufig vor bei Frauen, die selbstständig sind oder Führungspositionen innehaben, dieses Sitzen zwischen zwei oder mehr Stühlen! Es sind gefühlt zu viele Rollen, die wir ausfüllen müssen: Knallharte Geschäftsfrau ud Chefin, hilfsbereite Kollegin, freundlich-verbindliche Kundenberaterin, liebevolle Partnerin und Muttertier, und, und, und... „ so Ina Hagenau, Sängerin und Stimmtrainerin bei Stimmste?!.

Nicht wenige dieser Rollen erfordern eine bestimmte Art zu kommunizieren, abgestimmt auf den jeweiligen Gesprächspartner.

„Sprechen wir mit einem Kind oder Schutzbefohlenen, wird die Stimme weicher und höher, bei der Gehaltsverhandlung sollte sie fest und souverän klingen, beim Ermahnen eines Untergebenen tiefer und autoritärer, beim Kundengespräch engagiert und freundlich,“ erklärt Astrid Hagenau, Logopädin und Fachtherapeutin Stimme. Aber nur zu oft machen „äußere Umstände“ der Sprecherin einen Strich durch die Rechnung. Und dann macht Nervosität die Stimme piepsig und dünn, oder man ist abgelenkt und klingt fahrig. Oder man ist müde und der Kunde hat einen unmotivierten Eindruck. Alles Dinge, die nicht gut für´s Geschäft sind!

Wie bringe ich meine Stimme dazu, der Situation - und meiner Persönlichkeit - angemessen zu klingen? Dafür sind einige Faktoren entscheidend:

1. Die körperlichen Voraussetzungen für unmittelbare Kommunikation sind gegeben (genug Atemluft, keine Verspannungen im Hals-und Kieferbereich, die die Stimmgebung beeinflussen).

Piepsige, verspannte oder kraftlose Stimmen sind das Resultat von schlechten Angewohnheiten und Verspannungen, die uns meist schon lange nicht mehr bewusst sind - und uns deswegen auch nicht großartig stören, solange wir uns nicht auf einer Aufnahme hören. Dummerweise wirken solche Stimmen, besonders bei Frauen, inkompetent, unsicher und zu emotional.

„Um Souveränität und Glaubwürdigkeit auszustrahlen, braucht unsere Stimme tiefe, kraftvolle Elemente,“ erklären die Schwestern. „Diese finden wir, indem wir unseren individuellen Eigenton immer wieder aufsuchen. Das geht mit einem wohligen Seufzer „mmmmhmmm“ oder einem Zustimmungslaut „mhm, hm“ gut.“

Es hilft außerdem, den Atem zu vertiefen (nicht „in die Schultern“ atmen) und immer wieder Sprechpausen zu machen – gerade dann, wenn wir eigentlich nicht das Gefühl haben, uns eine Pause leisten zu können.

2. Die Intention ist klar, der Zweck der Kommunikation ist eindeutig, man ist überzeugt von dem, was man sagen wird.
„Überzeugen kann nur, wer selbst überzeugt ist.“ Sag ich blau, wenn ich eigentlich rot meine, dann wird mein Gesprächspartner das merken. Verstärken können diesen Eindruck noch abschwächende Formulierungen wie „eigentlich“, „eventuell“ oder „vielleicht“.

Welche Anweisung würde der Mitarbeiter wohl befolgen: „Also, eigentlich wäre an dieser Stelle vielleicht mal eine andere Strategie gut, oder?“ oder „Bitte ändern Sie die Strategie bei diesem Vorgang. Ich habe hier die Planung ausgearbeitet.“

Tipp von Astrid Hagenau: Um nicht arrogant zu wirken, hilft es, andere Meinungen mit einzubeziehen, anderen zuzuhören und konstruktiv zu reagieren. Nichtsdestotrotz: WENN wir unsere Meinung äußern, sollten wir das direkt und unmissverständlich tun.

3. Die Frau ist sicher in der situationsbedingt „richtigen“ Rolle.

Dysbalancen machen sich auch oft bemerkbar, wenn man von einer Rollensituation in die nächste schlüpft: Da wird der Partner angebellt, weil man den Stress aus der Firma noch nicht abgelegt hat. Da verpackt man klare Anweisungen zu nett, weil man gerade in der Mittagspause mit der Mitarbeiterin noch über das beste Fitnesstudio gequatscht hat. Folge: Der Partner fühlt sich vor den Kopf gestoßen und Anweisungen werden unzureichend oder gar nicht befolgt.

Tipp von Ina Hagenau: Im Hier und Jetzt sein. Es gibt gute Methoden, sich selbst in die richtige Rolle zu bringen, beispielsweise durch Meditationstechniken, die man zwischendurch einsetzen kann um den Wechsel von „beste Freundin“ zu „Boss“ zu meistern. Lebensbereiche strikt zu trennen, kann helfen, sich über das jeweilige Rollenklischee klar zu werden.

Ein speziell für Frauen in Führungspositionen und selbstständige Unternehmerinnen konzipiertes Stimmseminar veranstalten Astrid und Ina Hagenau von Stimmste?! im Februar in Köln.

Mehr Infos zum Thema und zum Seminar gibt es auf www.stimmste.de/business-ladies-leadpage/
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ÜBER STIMMSTE?! - INSTITUT FÜR STIMME & PERSÖNLICHKEIT

Stimmste?! - Institut für Stimme & Persönlichkeit wurde 2015 von den Schwestern Astrid und Ina Hagenau gegründet. Die Entscheidung, ihre Kompetenzen im Stimmbereich endgültig zu bündeln und auf unternehmerische ...
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