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Studierendenwettbewerb DITA: „Dementisch“ für künftige Innenarchitekten

Im Studium der Innenarchitektur spielt Demenz bislang keine Rolle. Das soll sich nun ändern: durch den Ideenwettbewerb DITA – drapilux interior textile award.
(PM) Emsdetten, 08.03.2016 - Til Schweigers Tragikkomödie „Honig im Kopf“ über ein Mädchen und ihren an Alzheimer erkrankten Großvater war mit mehr als 7 Mio. Kinobesuchern ein großer Erfolg. Das Thema bewegt, denn immer mehr Menschen leiden an der Krankheit. Im Studium der Innenarchitektur spielt Demenz bislang keine Rolle. Das soll sich nun ändern: durch den Ideenwettbewerb DITA – drapilux interior textile award (www.drapilux.com/dita).

Nach erfolgreichem Auftakt vor zwei Jahren schreibt drapilux, einer der europaweit führenden Textilhersteller für den Objektbereich, den DITA – drapilux interior textile award im Sommersemester 2016 erneut aus. Der Ideenwettbewerb richtet sich an Deutschlands angehende Innenarchitekten und Architekten. Das Thema dieses Wettbewerbs ist eines, das Innenarchitekten in Zukunft noch sehr beschäftigen wird: die demenzsensible Raumgestaltung.

Tatsache: Alle drei Sekunden erkrankt ein Mensch an Demenz

„Alle drei Sekunden erkrankt auf der Welt ein Mensch an Demenz. In Deutschland wird sich die Zahl der Demenz-Erkrankten bis 2050 verdoppeln, sollte keine wirksame Therapie gefunden werden. Senioreneinrichtungen müssen jetzt für die Zukunft vorbauen. Wir möchten dazu anregen, sich als künftiger Innenarchitekt oder Architekt mit dieser Entwicklung zu beschäftigen und neue Anwendungsmöglichkeiten moderner Textilien zu kreieren“, sagt Dan Schmitz, Geschäftsführer der Schmitz-Werke, zu der die Marke drapilux gehört.

Herausforderung: Innenarchitektur der Erinnerungen schaffen

Die Studierenden haben die Möglichkeit, die drapilux-Stoffe für ihre Idee zu nutzen. Aufgabe ist, Demenz-Erkrankten und den mit ihnen Arbeitenden den Alltag zu erleichtern, indem sie ein hygienisches und stressfreies, zugleich stimulierendes Wohnambiente erzeugen. „Dabei sollten sie das Spannungsfeld zwischen der beruhigenden Wirkung auf demente Menschen und der Anregung und emotionalen Bewegtheit im Sinne einer aktiven Erinnerungskultur bedenken“, so Prof. Rudolf Schricker, Mitentwickler des DITA und Jurymitglied. Seit Jahren entwickelt der Innenarchitekt Gestaltungswelten für Ältere, insbesondere demente Menschen. „Eine Innenarchitektur der Erinnerungen fördert Aktivitäten, Einbeziehung, Trost, Identität – und wird damit zu einem wichtigen Therapieelement.“

Ziel: eine auf die besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Umfeldgestaltung

Bewertet werden die Arbeiten von einer unabhängigen Fachjury, u. a. Bärbel Schönhof, Vizepräsidentin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Die erlebte Umwelt führt bei Menschen mit Demenz aufgrund kognitiver und motorischer Störungen, eingeschränktem Sehvermögen und sonstiger veränderter Sinneswahrnehmungen oftmals zu Überforderungen und teilweise durchaus auch zu Gefährdungen. Raumgestaltung muss deshalb besonders die Bereiche Lebensqualität, Sicherheit und Orientierung berücksichtigen“, sagt sie. „Die Anforderungen einer professionellen und am Bedarf von Menschen mit Demenz orientierten Umfeldgestaltung sind dabei oberstes Ziel.“

Jetzt anmelden!

Dozenten können den DITA als Semesteraufgabe formulieren – aber auch Einzelarbeiten sind möglich. Jeder Studierende, der teilnehmen möchte, kann sich noch bis einschließlich 30. April 2016 unter www.drapilux.com/dita registrieren. Hierzu ist das Anmeldeformular auszufüllen und via E-Mail an award@drapilux.com zu senden. Im Anschluss daran erhalten die Teilnehmer entsprechenden Support, Material und weitere Informationen. Einreichfrist der ausgearbeiteten Entwürfe und Gestaltungskonzepte in Form von Renderings bzw. Fotos in digitaler Form ist der 31. Juli 2016. Bewertungskriterien der Entwürfe sind die Auseinandersetzung mit dem Thema, Kreativität und Innovation der Idee sowie die gestalterische Qualität des Entwurfs. Der Gesamtwert der Preise liegt bei 6.000 Euro.

Über den Auslober und intelligente Stoffe

Als Marke der Schmitz-Werke in Emsdetten steht drapilux für die Verbindung von Ästhetik und Intelligenz. Die Farbthemen der „we care“-Kollektion beispielsweise basieren auf den Ergebnissen farbpsychologischer Untersuchungen, die die Stimmung insbesondere von Demenzkranken ansprechen und ein Wohlsein-Gefühl erzeugen sollen. Das Zukunftsweisende am Stoff sind darüber hinaus die intelligenten Funktionen. Die Artikel der Kollektion sind mit „drapilux all in one“ ausgestattet – einer Kombination aus Zusatzfunktionen mit luftreinigenden und antimikrobiellen Eigenschaften. Damit helfen die Textilien, die Lebens- und Raumqualität dauerhaft zu verbessern. Unangenehmen Gerüchen in der Luft, etwa von Desinfektionsmitteln oder durch Inkontinenz verursacht, wirken diese Funktionen entgegen.

Mehr über den Wettbewerb unter: www.drapilux.com/dita

Text- und Bildmaterial (darunter die Porträtfotos der Jurymitglieder) finden Interessierte im drapilux-Newsroom: www.schoenknecht-kommunikation.de/index.php?id=115
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drapilux hat sich als einer der führenden Anbieter von flammhemmenden Gardinen und Dekorationsstoffen auf dem internationalen Markt etabliert. Der Name drapilux steht für intelligente Textilien und bietet mit den Zusatzfunktionen drapilux ...
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