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News, 17.05.2013
Wandel der Arbeitswelt
Social Collaboration treibt Produktivität
Web 2.0-Technologien und soziale Anwendungen entwickeln sich zum Kernelement der Arbeitswelt und werden mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbs- und damit Wirtschaftsfaktor, zeigen neue Studien.
Ein Bereich mit hohem Einsparpotenzial für Unternehmen ist auch die Telearbeit. Hier ließen sich laut laut Mindjet Studien zufolge von Unternehmen jährlich Billionen US-Dollar sparen.
Ein Bereich mit hohem Einsparpotenzial für Unternehmen ist auch die Telearbeit. Hier ließen sich laut laut Mindjet Studien zufolge von Unternehmen jährlich Billionen US-Dollar sparen.
Soziale Technologien und Prozesse am Arbeitsplatz sind immer stärker auf dem Vormarsch. Das zeigen die Ergebnisse verschiedener Studien US-amerikanischer Forschungsinstitute, deren Ergebnisse der Collaboration-Software-Hersteller Mindjet zusammengefasst hat. Danach nutzen bereits heute fast drei Viertel aller Unternehmen soziale Technologien (72%). Erst drei Prozent der Firmen sind jedoch vollständig vernetzt. Wie die Forscher Mindjet nach errechneten, können soziale Technologien die Produktivität von Mitarbeitern um bis zu 25 Prozent erhöhen.  Allein für die US-Wirtschaft ergäbe sich aus diesen Produktivitätszuwächsen den Forschern nach ein Wertzuwachs von 1,7 bis 2,2 Billionen US-Dollar – pro Jahr.

Der Hauptnutzen  sozialer Technologien liegt den Studien zufolge in der Verbesserung der Zusammenarbeit. Hierauf entfallen 66 Prozent des insgesamt durch soziale Technologien erzielten wirtschaftlichen Mehrwerts. So ermittelten die Forschungsinstitute unter anderem, dass rund drei Viertel der Nutzer von Social Collaboration Tools (74%) von einem schnelleren Zugriff auf Wissen profitieren. Schnelleres, effizienteres und produktiveres Arbeiten bedeutet auch geringere Kosten. So könnten laut Mindjet Berechnungen der Forschungsinstitute zufolge durch die Umstellung der Arbeitsweise auf Social Collaboration von den Unternehmen jährlich bis zu 900 Milliarden US-Dollar eingespart werden. Hierunter fallen auch geringere Reisekosten: 40 Prozent der Nutzer sozialer Technologien berichten in diesem Bereich von Kosteneinsparungen.

Interessant zudem, wenngleich nicht wirklich überraschend: Die E-Mail dominiert zwar nach wie vor die Kommunikation im Arbeitsalltag, ist jedoch für die Produktivität oft eher hinderlich als förderlich. So ermittelten Mindjet zufolge Forscher in Befragungen, dass 85 Prozent der E-Mails im Unternehmensalltag unwichtig oder überflüssig sind. Des Weiteren ergab ein Langzeitvergleich zum Thema Video-Conferencing, dass sich die Kosten für Video-Konferenzen heute nur noch auf ein Zehntel dessen belaufen, was sie 1998 noch gekostet haben. In diesem Kontext dürfte auch die Telearbeit künftig stark an Stellenwert gewinnen. Noch nutzen deren Potenziale allerdings nur wenige Unternehmen: Laut Mindjet haben aktuell nur 2,9 Prozent der Arbeitnehmer ihren primären Arbeitsplatz zu Hause beziehungsweise direkt an ihrem Wohnsitz.
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