VOLLTEXTSUCHE
News, 19.02.2014
Studie zur Jobsuche
Arbeitsinhalt wichtiger als Höhe des Gehalts
Häufigstes Motiv von Fach- und Führungskräften für einen Stellenwechsel ist der Mangel an beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Wunsch nach einem höheren Gehalt treibt einer Studie nach dagegen lediglich jede Vierten zu einem Wechsel des Arbeitgebers an.

Eine interessante, herausfordernde Tätigkeit und gute Entwicklungsmöglichkeiten sind Fach- und Führungskräften wichtiger denn je. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie der Stellenbörse StepStone rund um das Thema Stellensuche von Fach- und Führungskräften. Vielfach bleibt jedoch die berufliche Entwicklung hinter den Erwartungen zurück. So sehen sich laut Studie immerhin gut zwei von fünf befragten Fach- und Führungskräften (41 %) in Sachen Job und Karriere nicht dort angekommen, wo sie gerne stünden. Die meisten sehen derzeit jedoch beste Chancen, dies zu ändern. So stufen rund zwei Drittel der Befragten ihre Jobaussichten auf dem Arbeitsmarkt als sehr gut ein (65 %).

Wunsch nach Veränderung weit verbreitet

Wie aus der Studie hervorgeht, wollen viele Fach- und Führungskräfte die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt nutzen und beruflich neue Weichen stellen. 57 Prozent sind fest entschlossen, auf alle Fälle noch in diesem Jahr den Arbeitgeber zu wechseln. Weitere 39 Prozent der Fach- und Führungskräfte, die sich über offene Stellen informieren, sind zwar für einen Wechsel ihres Arbeitgebers offen, würden dies in diesem Jahr jedoch nur tun, wenn das Angebot besonders attraktiv wäre.

Mehr als ein Viertel sieht sich nicht genügend wertgeschätzt

Der am häufigsten genannte Grund für einen Stellenwechsel ist der Wunsch nach neuen beruflichen Herausforderungen. Fast vier von zehn befragten Fach- und Führungskräften (37 %) benennen diesen Grund als Treiber für ihre Stellensuche. An zweiter Stelle im Ranking der Motive folgen „eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten“. Sie fachen bei einem Drittel der Befragten (33 %) den Wunsch nach einem Arbeitgeberwechsel an. Knapp drei von zehn befragten Fach- und Führungskräften (28 %) empfinden abseits dessen ihre Leistung nicht genügend wertgeschätzt. Ebenso viele treiben allerdings auch monetäre Gründe an, demnach sich gut ein Viertel durch den Wechsel in ein anderes Unternehmen ein höheres Gehalt (28 %) verspricht. Immerhin 24 Prozent der Fach- und Führungskräfte treibt aber auch die „Unzufriedenheit mit der Unternehmenskultur“ beziehungsweise der Wunsch nach einem besseren Arbeitsumfeld weg.

Erwartungen an die Karriere überwiegend realistisch


Bezogen auf die eigene bisherige Berufslaufbahn sehen sich die meisten Fach- und Führungskräfte „im Plan“. Bei gut der Hälfe haben sich die eigenen Erwartungen erfüllt (52 %) oder wurden sogar übertroffen (7 %). Immerhin bei 41 Prozent der Fach- und Führungskräfte ist dem aber nicht so: Sie hatten sich beruflich mehr erhofft und sind mit der Entwicklung der Karriere unzufrieden. Knapp zwei Drittel der Befragten haben einen Job gemäß ihrer Ausbildung. Zwölf Prozent möchten sich fachlich verändern.

Arbeitszufriedenheit am wichtigsten

Was für Fach- und Führungskräfte im Job am meisten zählt, ist die Zufriedenheit mit ihrer Tätigkeit. So nannten auf die Frage, was für sie im Job besonders wichtig sei, mehr als drei Viertel der Befragten (78 %) den „Arbeitsinhalt“. An zweiter Stelle in der Bedeutungsskala steht ein gutes Arbeitsklima, allen voran ein gutes Verhältnis zu Kollegen (72 %). Rund zwei Drittel der Befragten (64 %) ist auch ein gutes Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten wichtig. Dahinter folgen eine gute Work-Life-Balance und das Gehalt (jeweils 50 %). Für fast ebenso viele besonders wichtig sind allerdings auch gute Weiterbildungsmöglichkeiten (45 %) sowie der Firmenstandort (44 %).

Den Arbeitsort betreffend zeigt sich allerdings nur eine Minderheit der Fach- und Führungskräfte ungebunden. So würde lediglich ein gutes Viertel (31 %) für einen interessanten Job auch umziehen. Weitere immerhin 15 Prozent der Fach- und Führungskräfte könnten sich nach eigener Auskunft aber vorstellen, lediglich das Wochenende in der „Heimat“ beziehungsweise bei der Familie zu verbringen. Für die meisten ist jedoch wichtig, dass die Arbeitsstätte schnell erreichbar ist: Für die knapp die Hälfte (47 %) käme höchstens eine Anfahrtszeit von einer Stunde in Betracht. Neun Prozent der Fach- und Führungskräfte nähmen für einen attraktiven Job auch eine längere Anfahrtszeit in Kauf.

Flexibler zeigen sich viele Fach- und Führungskräfte den fachlichen Schwerpunk einer neuen Tätigkeit betreffend. So ist die Hälfte auch für Jobs beziehungsweise Stellenangebote offen, die nicht dem bislang ausgeübten Fachgebiet entsprechen.

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG