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Deutsches Institut für Marketing
Pressemitteilung

Studie zur Generation Y - So ticken die Bewerber

(PM) Köln, 24.03.2015 - Die Generation Y ist anders als die Vorurteile vermuten lassen. Sie ist eine Generation des Feedbacks und der Leistung und kann mehr als nur Anforderungen stellen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie des Deutschen Institut für Marketing über die Generation Y und ihren Anforderungen und Einstellungen.

Die Studienergebnisse zeigen, die Generation Y ist eine in sich zerrissene Generation mit vielen Unsicherheiten. Der Einstieg in das Berufsleben stellt sie häufig vor größere Schwierigkeiten, als sie zuvor erwartet hätten. Sie fordern kontinuierliches Feedback zu ihren Leistungen und eine enge Führung von den Vorgesetzten ein. Mit dieser Anforderung unterscheidet sich die Generation Y maßgeblich von der Generation X und den Baby-Boomern. Diese und weitere Ergebnisse der Studie liefern den aktuellen Führungskräften wichtige Erkenntnisse über die Verhaltensweisen der jungen Bewerber und die Chancen und Herausforderungen generationenübergreifender Arbeitsplätze.

Immer häufiger verbreiten sich Klagen und Vorurteile über die Bewerber von heute. Unternehmen sind zunehmend auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, doch gestalten sich die Auswahl und die Bindung eines geeigneten Bewerbers meist als schwierig. Ursächlich dafür sind falsche Vorstellungen, Verhaltensweisen und unterschiedliche Anforderungen aufseiten der Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeber. Die Ansicht, Angehörige der Generation Y seien nicht leistungsbereit und -fähig, kann durch die Ergebnisse der vom Deutschen Institut für Marketing durchgeführten Studie widerlegt werden.

Die Studie „Die Generation Y – Eine missverstandene Generation?!“ basiert sowohl auf den Daten einer eigens durchgeführten Studie, in Form von Workshops mit über 100 Probanden, als auch auf bereits existierenden Studienergebnissen zur Generation Y und ihren Anforderungen an einen Arbeitgeber.

Die Studie zur Generation Y vom Deutschen Institut für Marketing untersucht zunächst die Rahmenbedingungen, in denen die Angehörigen der Generation Y aufgewachsen sind, was sie geprägt hat und welchen Einfluss die Vorgängergenerationen Generation X und die Baby-Boomer auf ihre Entwicklung hatten. Im Anschluss werden die Anforderungen der drei in der Arbeitswelt herrschenden Generationen einzeln analysiert und mit den Anforderungen der jeweils anderen Generationen verglichen. Dies bildet die Grundlage für eine Analyse der Chancen und Risiken generationenübergreifender Arbeitplätze.

Die Studie zur Generation Y soll vor allem dazu dienen, das durch bisherige Studien häufig sehr negativ vermittelte Bild der Generation Y, als eine rein fordernde Generation ohne Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, auf Gültigkeit zu überprüfen. Die vom Deutschen Institut für Marketing durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bisherige Analysen die Generation Y nicht tiefgreifend genug abbilden und die Ursachen des Verhaltens dieser Generation nur unzureichend erklären.

Im „War for Talents“ liefern die Ergebnisse der Studie für Arbeitgeber entscheidende Wettbewerbsvorteile, denn wer die Bedürfnisse, Wünsche und Ängste der Zielgruppe kennt und berücksichtigt, ist für qualifizierte Bewerber attraktiver und kann sie langfristig für das eigene Unternehmen gewinnen. Für die Führungskräfte, die häufig aus der Generation X und den Baby-Boomern stammen, dienen die Ergebnisse der Studie einem besseren Verständnis der Motivationen und Anforderungen der Generation Y im Berufsleben.

Mithilfe der aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse können Vorgesetzte ihren Führungsstil an die Berufseinsteiger der Generation Y anpassen, um mögliche Konflikte zu verringern. Ein richtiges und angemessenes Verhalten gegenüber der Generation Y führt automatisch zu einem besseren Umgang zwischen allen anderen beteiligten Generationen im Unternehmen. So entstehen ein harmonisches und kollegiales Arbeitsklima sowie eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre.

Die vollständige Studie und alle Ergebnisse können unter www.marketinginstitut.biz/marktforschung/studien/ abgerufen werden.
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