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News, 22.06.2007
Studie
Wertschätzung wichtig für Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung
Hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte bilden nicht nur den Schlüssel zum Erfolg, sondern werden vor allem auch zunehmend zu einer hart umkämpften und knappen Ressource. Wohlwissend darum, zeigen gerade leistungsstarke Mitarbeiter mittlerweile eine hohe Wechselbereitschaft und schauen sich nach neuen Arbeitgebern um, wie eine aktuelle Studie belegt. Die Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung wird zur wichtigsten Aufgabenstellung im Personalmanagement.
Die Zeiten, in denen selbst hoch qualifizierte Fach- und Führungskräften um ihren Job bangten, sie sind vorbei. Wie die Ergebnisse der aktuellen Studie „Attraktive Arbeitgeber in Zentral- und Osteuropa“ des Human Resources Beratungs- und Outsourcingdienstleister Hewitt Associates zeigen, hegen nur acht Prozent der leistungsstarken Mitarbeiter Zweifel daran, in kurzer Zeit bei einem neuen Arbeitgeber einen Job zu finden. Fast jeder zweite der Befragten (47 Prozent) hingegen ist der Überzeugung, innerhalb nur weniger Wochen bei einem anderen Unternehmen unterzukommen.

Thomas Aleweld, Leiter HR-Consulting bei Hewitt Associates in Deutschland bringt es auf den Punkt:: „Nur die besten Arbeitgeber werden in Zukunft auch die besten Mitarbeiter für sich gewinnen und diese über einen längeren Zeitraum an sich binden können.“ So habe Aleweld zufolge die Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa deutlich Fahrt aufgenommen mit der Folge, dass auch in dieser Region leistungsstarke Mitarbeiter längst eine knappe und hart umkämpfte Ressource seien. Die Erwartungshaltung leistungsstarker Mitarbeiter in Zentral- und Osteuropa in jedem Falle nehme deutlich zu, berichtet Hewitt. Die Mitarbeiter kennen ihren Marktwert und zeigen eine hohe Mobilitäts- und Wechselbereitschaft, so Hewitt weiter.

Bestätigt wird die hohe Wechselbereitschaft vieler Fach- und Führungskräfte auch durch eine aktuelle Umfrage der Online-Stellenbörse StepStone, im Rahmen derer 42 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte angaben, in diesem Jahr noch kündigen zu wollen. Weitere 40 Prozent zögen den Arbeitgeberwechsel zumindest in Betracht. Ein großer Teil der Fach- und Führungskräfte sucht neue Perspektiven, will mehr bewegen. Nicht einmal jede fünfte Fach- und Führungskraft (18 Prozent) ist mit dem eigenen Job zufrieden. Der Handlungsbedarf indes scheint bei Personalverantwortlichen erkannt. So sehen der Hewitt-Studie zufolge 83 Prozent der HR-Verantwortlichen in der Gewinnung und Motivation von leistungsstarken Mitarbeitern die größte Herausforderung des Personalmanagements. Ein Trend, den 71 Prozent der befragten Top-Manager bestätigten.

Nach Einschätzung von Hewitt könne es sich mittlerweile kein Unternehmen mehr leisten, sein Personalmanagement zu vernachlässigen. „Humankapital“ sei der Schlüssel zum Geschäftserfolg und der direkter Zusammenhang zwischen der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und dem Erfolg eines Unternehmens nachweisbar. Entsprechend werde es nach Meinung von Thomas Aleweld in Zukunft noch wichtiger, die gesamte Geschäfts- und HR-Strategie auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer abzustimmen, um auch für gute Mitarbeiter attraktiv zu sein. Als wichtigste Faktoren zur Motivation und Bindung der eigenen Mitarbeiter nennt Hewit drei Aspekte:

  • Wertschätzung: Um die Mitarbeitermotivation zu fördern, sei es wichtig, dass sich die Mitarbeiter als wichtiger und wertgeschätzter Teil des Unternehmens und nicht nur als „Bio-Roboter“ fühlen. So gelte es durch eine offene Kommunikation, durch das Einbeziehen in wichtige Entscheidungen und ein „Enpowerment“ den Mitarbeitern die Botschaft zu vermitteln, dass sie wirklich zählen und das wichtigste Kapital des Unternehmens bilden.
  • Führung: „Unternehmen, in denen Mitarbeiter wahrnehmen welchen Stellenwert sie haben und sich von ihren Vorgesetzten wertgeschätzt fühlen, zeigen durchschnittlich einen um 25 % höheren Engagement-Wert und sind eher bereit ihre Führungskräfte zu unterstützen“, so Rita Veres, Regional Engagement Practice Lead bei Hewitt. Dies untermauert auch der Umstand, dass nach Auskunft von Veres bei den als attraktiv bewerteten Arbeitgebern mindestens 70 Prozent der Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihr Top-Management sie als die wertvollste Ressource behandelt.
  • Entwicklungsmöglichkeiten: Zwar sei eine wahre Herausforderung für jeden Personalverantwortlichen, eine attraktive, personalisierte Vision für jeden Mitarbeiter zu erarbeiten. Beispiele wie McDonald’s in Bulgarien zeigten jedoch, dass man das Problem der Karriere-Flaschenhälse überwinden könne. Mehr als 70 % der Restaurantmanager haben ihre Karriere bei McDonald gestartet und jeder die gleiche Chance eine höhere Position zu bekommen. Was jeder Mitarbeiter brauche, sei eine attraktive, personalisierte Vision und Perspektiven.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie „Attraktive Arbeitgeber in Zentral- und Osteuropa“, im Rahmen derer insgesamt 90.000 Arbeitnehmer - davon 1.800 Top-Manager - aus 504 Unternehmen und zehn verschiedenen Ländern befragt wurden, erhalten Interessenten über Herrn Thomas Aleweld, Leiter HR-Consulting Deutschland, unter der Telefonnummer 0611-92883-128 oder per E-Mail über thomas.aleweld@hewitt.com

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