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Pressemitteilung

Studie: Wellness-Branche grenzt sich von Gesundheitsreisen und Prävention ab

Im Gesundheitsmarkt, bestehend aus dem kostenträgerfinanziertem 1. Gesundheits- und einem von den Verbrauchern finanzierten 2. Gesundheitsmarkt, existieren bei Markt- und Geschäftsentwicklung Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Gesundheitsbranchen.
(PM) Vilsbiburg, 23.11.2011 - Die Marktforscher der dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, bezogen daher bei der aktuellen Branchen-Studie zum Thema Wellness auch die Themen Gesundheitsvorsorge / Prävention und Gesundheitsreisen mit ein. Für die Online-Umfrage mit über 400 hochrangigen Entscheidern aus dem deutschen Gesundheitsmarkt brachte der Studienbereich Prävention und Gesundheitsförderung der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, Bremen, seine gebündelte Expertise mit ein.

Wesentliche Treiber für die weiterhin erwartete positive Entwicklung der Wellness-Branche, so die ersten Ergebnisse der Studie, sind nach Meinung der befragten Entscheider der gesellschaftliche Trend (79%) und die allgemeine Wirtschaftsentwicklung (72%). Weitere Faktoren sind auch neue Wettbewerber und Angebote im Markt, die Vermarktungskompetenz bestehender Anbieter, eine sich zunehmend abzeichnende Kettenbildung bestehender Anbieter, die Berichterstattung in die Medien und die Attraktivität der Branche für Investoren.

Ganz im Gegensatz zu den Bereichen Gesundheitsvorsorge / Prävention, bei dem die Kostenträger aus GKV und PKV das Angebot weitgehend „gestalten“ (86% bzw. 70%), dominieren in der Wellness-Branche die individuellen Einzelangebote (76%) zahlreicher Anbieter und Plattformen. Diese Individualität des Angebots entspricht auch der Klientel, die sowohl feminin, Single, gebildet und zu 75% zwischen 30-50 Jahre alt ist. Die Zielgruppen lassen sich deutlich hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu sozialen Milieus, Konsumentensegmenten und ihrem Gesundheitsverhalten unterscheiden.

Die Anbieter von Wellness-Angeboten reagieren darauf mit Botschaften an diese Verbrauchergruppen wie „Weil ich es wert bin“ (80%) und dem Versprechen, etwas gegen Stressabbau und für ein Entschleunigen anzubieten (86%). Ganz im Gegensatz dazu konzentrieren sich die Botschaften im Bereich Gesundheitsvorsorge / Prävention auf Themen wie „Abwehr von Krankheiten“ (93%) und „Reduzierte Kassenbeiträge / Versicherungstarife“ (85%). Bei Gesundheitsreisen steht hingegen das Thema „Sich leisten können“ (57% an 1. Stelle, gefolgt ebenfalls von der Botschaft „Weil ich es wert bin“ (51%).

Um das Geschäft im Bereich Wellness erfolgreich voranzubringen empfehlen die befragten Entscheider die Nutzung ganz differenzierter Kommunikationskanäle. Obwohl den Experten im Alltag eine Reizüberflutung der Verbraucher (62%) durchaus in Rechnung stellen, macht gerade die Nutzung dieser Kommunikationskanäle, die nicht zu verleugnende fehlende Finanzmittel vieler Anbieter (31%), zumindest teilweise wett.

Allerdings leidet die Wellness-Branche weiterhin stark unter der Unkenntnis der Angebote beim Verbraucher. Hier liegen insbesondere - wegen der massiven Einflussnahme durch die Kostenträger - die Anbieter von Vorsorge und Präventionsangeboten vorne.

Im weiteren Teil der Studie werden die Unterschiede bei den einzelnen Treiberfaktoren und bei den spezifischen Entwicklungsrichtungen in allen drei Branchen Wellness, Gesundheitsvorsorge / Prävention und Gesundheitsreisen herausgearbeitet. Daneben werden auch die unterschiedlichen Einflüsse von Staat (Politik), Verbraucher und Anbieter näher untersucht.

Ein weiteres zentrales Anliegen der Studie ist das Herausarbeiten der von den befragten Entscheidern eingeschätzten Verbrauchertypisierungen. Diese decken nicht nur die gängigen demographischen Merkmale ab, sondern auch nach den wichtigsten modernen Differenzierungen (z.B. Gesundheitsverhalten, Soziale Milieus und Kundensegmente). Hier zeigen sich ebenfalls enorme Unterschiede zwischen den drei Branchen, aber auch durchaus manche Überschneidungen.

Die detaillierten Ergebnisse der Entscheiderbefragung können in Kürze beim Herausgeber der Studie, der dostal & partner management-beratung gmbh, bezogen werden.
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