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Neue Studie belegt: Umschulungen schaffen erfolgreiche Perspektiven für die „zweite Chance“ im Berufsleben

Berufsförderungswerke eröffnen Chancen auf einen Karriere-Neustart, wenn Menschen durch Unfälle oder Krankheiten beruflich aus der Bahn geworfen werden, ergab jetzt eine Studie des Berufsförderungswerks Eckert in Regenstauf.
(PM) Regenstauf, 19.02.2016 - Es gibt viele Gründe, warum Menschen nicht mehr in ihrem angestammten Job arbeiten können: ein Unfall, eine schwere körperliche oder eine seelische Erkrankung. Knapp drei Dutzend Berufsförderungswerke bundesweit eröffnen für die Betroffenen durch meist zweijährige Umschulungen eine zweite Chance, um ins Berufsleben zurückkehren zu können. Wie erfolgreich der Weg ist, belegt jetzt eine Studie des Berufsförderungswerks der Eckert Schulen, einem der bundesweit fünf gemeinnützigen privaten Lernzentren dieser Art: „Rund vier von fünf Absolventen einer Umschulungsmaßnahme sind sechs Monate nach dem Abschluss ihrer Ausbildung in Arbeit“, sagte Geschäftsführer Friedrich Reiner bei der Vorstellung der Studie.

Rund 125 Absolventen hat das Berufsförderungswerk mit Sitz bei Regensburg befragt. Knapp 80 Prozent der erfolgreichen Umschüler arbeiteten in ihrem neuen oder in einem artverwandten Beruf in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. „Damit bestätigt sich unser langjähriger Trend einer Integrationsquote zwischen gut 70 bis über 80 Prozent“, sagt Eckert-Geschäftsführer Reiner.

Besonders erfolgreich ist der Studie zufolge die berufliche Reintegration in den Gesundheits- und IT-Berufen sowie in einigen technischen Berufen, wo alle Eckert-Schüler sechs Monate nach Abschluss der Maßnahme eine entsprechende Tätigkeit gefunden hatten. Positiv ist nach den Worten der Autoren, dass auch Umschüler, die älter als 40 Jahre sind, eine Beschäftigungsquote von mehr als 75 Prozent erreichen.

Breites Angebot an Berufen mit Fachkräftemangel

Die Umschulungsmaßnahmen erschließen wertvolle Ressourcen für den Arbeitsmarkt, die ansonsten vielfach ungenutzt bleiben würden: „Ohne diese zweite Chance wären viele unserer Teilnehmer ein Leben lang auf Sozialleistungen angewiesen“, sagt der Chef des Berufsförderungswerks Eckert. Dort schließen jährlich etwa 400 Teilnehmer eine Ausbildung in einem von insgesamt über 50 anerkannten kaufmännischen oder technischen Berufen ab, weil sie ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Angebot reicht vom Qualitätsfachmann über die Fachkraft für Lagerlogistik bis hin zum Steuerfachangestellten, Technikern verschiedener Fachrichtungen sowie Hotel- und Medizinberufen.

Es sind Schicksale wie das von Oliver Manke, das stellvertretend für viele der Teilnehmer steht: Der gelernte Mechaniker erkrankte schwer, konnte in seinem Beruf nicht mehr arbeiten. Die Umschulung zum Sport- und Fitnesskaufmann habe seiner Karriere nach holprigem Anlauf eine neue Perspektive gegeben. Der 36-Jährige arbeitet heute in einem Gesundheitshaus an der Nordseeküste.

In Deutschland gibt es etwa 12.000 Ausbildungsplätze für Menschen, die in den Berufsförderungswerken die Chance auf einen Neustart erhalten. Finanziert werden diese Maßnahmen von der Deutschen Rentenversicherung, der Agentur für Arbeit und den Berufsgenossenschaften.

Während ihrer beruflichen Neuqualifizierung steht neben den fachlichen Inhalten insbesondere die intensive individuelle Betreuung im Mittelpunkt. Im Berufsförderungswerk Eckert gehören Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen und Sozialpädagogen zum Team. Zusätzlich wohnen die Teilnehmer gemeinsam auf dem Campus, wo auch das Umfeld optimal auf sie abgestimmt ist — unter anderem mit Einrichtungen der Physiotherapie, einem eigenem 2.000 Quadratmeter großen Sportpark und weiteren umfangreichen Freizeitangeboten.

Wunsch an die Politik: Qualität muss weiter Vorrang haben

„Berufsförderungswerke sind erfolgreiche und gelebte Inklusion“, sagt Geschäftsführer Reiner. Sie seien gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein unverzichtbares Instrument der beruflichen Rehabilitation. Die Einrichtung in Regenstauf arbeitet wie alle deutschen Berufsförderungswerke gemeinnützig. Einen Wunsch hat der Leiter der Einrichtung an die Politik: „Es ist wichtig, dass auch zukünftig die Qualität der Leistungen entscheidend bleibt, damit individuelle Förderung und flächendeckende Versorgung für die Zukunft gewährleistet bleiben“, sagt Reiner, der seit über zwei Jahrzehnten in der beruflichen Reha tätig ist und seit drei Jahren an der Spitze des 1956 begründeten Berufsförderungswerks steht.
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