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News, 23.10.2013
Studie Transportlogistik
Deutsche Logistik-Branche optimistisch
Die Transportlogistik-Branche sieht sich im Aufwind: Laut einer Studie geht gut jeder zweite Logistik-Dienstleister von einem Anziehen der Geschäfte aus.
Die deutsche Transportlogistik-Branche zeigt sich deutlich optimistischer als der Durchschnitt der Transportlogistiker weltweit.
Die deutsche Transportlogistik-Branche zeigt sich deutlich optimistischer als der Durchschnitt der Transportlogistiker weltweit.

Der Aufwärtstrend in der Transportlogistik-Branche setzt sich fort. Wie der aktuelle „Trendreport Transportlogistik“ im Auftrag vom Transportlogistik-Spezialisten Global Supply Chain Solutions (G-SCS) und dem Diplomatic Council (DC) ermittelt hat, erwarten 51 Prozent der in Deutschland befragten Experten, dass sich die wirtschaftliche Lage in den kommenden zwölf Monaten in der Transportlogistik-Branche verbessern wird. Bei den meisten zogen die Geschäfte bereits in den vergangenen zwölf Monaten an: Hier registrierten rund zwei Drittel der Befragten einen Aufwärtstrend (65 %). Auch im Hinblick auf die mittelfristige Entwicklung bis 2020 ist die Branche optimistisch. Für den Zeitraum ab 2020 fallen die Prognosen insgesamt verhaltener aus: Auf längere Sicht erwarten nur 39 Prozent der Logistik-Experten ein weiteres Wachstum des Transportlogistik-Marktes.

Von den Transportlogistik-Unternehmen in Europa wird die Lage ähnlich eingeschätzt: Im europäischen Durchschnitt rechnen 49 Prozent mit einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Weltweit zeigen sich in dieser Hinsicht nur 44 Prozent der Unternehmen optimistisch.  Auch die vergangenen 12 Monate werden von den europäischen Befragten positiver als weltweit bewertet: In diesem Zeitraum registrierten 55 Prozent der Unternehmen in Europa eine Verbesserung der Lage, weltweit sehen dies dagegen nur 36 Prozent der Unternehmensentscheider so. Bis 2020 geht die Mehrheit der Befragten weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Dies allerdings mit verringerter Schubkraft: Auf lange Sicht erwarten in Europa nur gut ein Drittel der Transportlogistiker (36 %) ein weiteres Wachstum, weltweit meinen dies sogar nur 29 Prozent.

„Eine verbesserte wirtschaftliche Situation in der Transportlogistikbranche geht in fast allen Fällen einher mit steigenden Frachtkosten. Viele Unternehmen wollen daher ihre Logistikkosten spürbar und nachhaltig senken“, fasst Steffen Rabus, Geschäftsführer von G-SCS und Chairman des International Logistics Forum (ILF) im Diplomatic Council (DC), die derzeitige Situation zusammen. Laut Rabus habe allerdings kaum eine Branche in Deutschland so viel mit Restriktionen zu kämpfen wie die Logistik. „Neben staatlichen Auflagen und der LKW-Maut für Bundesstraßen geht es auch um städtebauliche Restriktionen und Umweltauflagen“, so der ILF-Chairmann.

Um diese komplexen Anforderungen und den Wandel zu „grüner Logistik“ zu meistern, benötigten Transportlogistik-Unternehmen Rabus zufolge eine leistungsstarke IT. So hänge der Geschäftserfolg entscheidend davon ab, wie optimal es diesen gelinge, vorhandene Ressourcen einzusetzen. „In diesem Zusammenhang rückt das Stichwort ’4PL-Service-Dienstleistung’ in den Mittelpunkt“, so der Transportlogistik-Experte.

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