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News, 27.12.2012
Kein Vertrauen in die Unternehmensführung
Top-Management für Gros der Mitarbeiter unglaubwürdig
Fast drei Viertel aller Beschäftigten in Deutschland haben einer Studie zufolge kein Vertrauen in die eigene Unternehmensführung. Auch stuft gerade einmal jede sechste Fachkraft das eigene Top-Management als moralisch integer ein.
In wachstumsstarken Unternehmen liegt der Anteil der Mitarbeiter, die ihr Top-Management als glaubwürdig einstufen, fast sechsmal höher als in durchschnittlich wachsenden Firmen.
In wachstumsstarken Unternehmen liegt der Anteil der Mitarbeiter, die ihr Top-Management als glaubwürdig einstufen, fast sechsmal höher als in durchschnittlich wachsenden Firmen.
Nicht einmal jeder vierte Beschäftigte in Deutschland kann das Handeln und Verhalten seiner Unternehmensführung nachvollziehen. Aus Sicht der meisten Arbeiternehmer stimmen Reden und Handeln bei den eigenen Chefs nicht überein.  Die Folge: Acht von zehn Beschäftigten in Deutschland meinen, dass die eigene Chefetage unglaubwürdig sei. Das zeigt die neue Studie „Leadership im Topmanagement deutscher Unternehmen“, in der die Unternehmensberatung Rochus Mummert Angestellte und Führungskräfte aller Ebenen in großen und mittelständischen Unternehmen zum Thema Führung befragt hat.

Wie die Studie aufzeigt, weicht das Selbstbild vieler Manager oft deutlich von der Fremdwahrnehmung ihrer Mitarbeiter ab. Während fast zwei Drittel der in die Studie befragten Vorstände und Geschäftsführer  (63%) der Überzeugung sind, dass ihre Worte und ihr Handeln voll in Einklang stünden, sehen dies von den befragten Angestellten außerhalb der Führungsriege gerade einmal 17 Prozent bei ihren Chefs so. Auch von den leitenden Angestellten nimmt nur eine Minderheit von 31 Prozent das Handeln und das Reden ihres Top-Managements als kongruent wahr.

Eine noch größere Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild offenbart die Studie bei der Frage nach der Vorbildfunktion. So meinen 63 Prozent der Unternehmenschefs, über eine hohe moralische Integrität zu verfügen und hierfür von der eigenen Belegschaft auch geschätzt zu werden. Von den Fachkräften sehen dies jedoch nur 16 Prozent der Befragten so. Bei den Führungskräften ist es diesbezüglich um den Ruf der Chefetage ähnlich schlecht bestellt: Hier nimmt der Studie nach gerade mal ein gutes Fünftel (22%) das eigene Top-Management als Vorbild wahr.

"Dass so viele Arbeitnehmer ihre obersten Vorgesetzten als falsche Prediger sehen, ist alarmierend und hat fatale Folgen für die Unternehmen", so Dr. Hans Schlipat, Managing Partner der Rochus-Mummert-Gruppe. "Wenn Fachkräfte und leitende Angestellte die Aussagen ihrer Chefs nicht mehr ernst nehmen, dann verlieren Manager nicht nur den Respekt ihrer Mitarbeiter, sondern weitgehend auch die Möglichkeit, sie erfolgreich zu führen", erläutert Studienleiter Dr. Peter Euringer.

Die enge Korrelation von Unternehmenserfolg und glaubwürdiger Führung wird auch in der Studie deutlich. So stuften in den Unternehmen, die überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielen, im Durchschnitt fast drei Viertel der befragten  Angestellten (71%) das Handel und Reden ihres Top-Managements als kongruent und nachvollziehbar ein.  In den durchschnittlich wachsenden Unternehmen attestierten dagegen im Schnitt nur 13 Prozent der Angestellten ihrer Unternehmensführung eine solche Schlüssig- und Glaubwürdigkeit.
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