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News, 18.09.2007
Studie
Suchmaschinenoptimierung und -marketing - die Mehrheit setzt auf eine Doppelstrategie
Wer in den Suchmaschinen nicht gefunden wird, der ist im Internet in aller Regel nicht mehr konkurrenzfähig. Was ist besser: Bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen (Suchmaschinenmarketing) oder Suchmaschinenoptimierung? Einer aktuelle Studie zufolge fährt die Mehrzahl der online Werbung treibenden Unternehmen eine Doppelstrategie und setzt auf beides.
Ob zur Produkt- und Anbieterrecherche vor dem Einkauf oder zur Suche nach Online-Informations-, Entertainment- oder Serviceangeboten: An Suchmaschinen kommt inzwischen kaum ein Nutzer mehr vorbei. Suchmaschinen sind im Internet längst der Dreh- und Angelpunkt sowohl für den Verbraucher als auch die Unternehmen selbst. Aus diesem Grund gilt es für jeden Anbieter mit seinem Angebot in Suchmaschinen optimal platziert zu sein. Die meisten Unternehmen nutzen hierfür Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) gleichermaßen, wie nun aus einer Studie des Arbeitskreises Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervorgeht.

Um durch Suchmaschinenoptimierung gute Platzierungen in den Trefferlisten zu erreichen, braucht es neben einer technisch ebenso wie redaktionell für Suchmaschinen optimierten Website insbesondere Zeit. Sind die Voraussetzungen konzeptionell und technisch jedoch erst einmal geschaffen, dann hält der Aufwand sich in Grenzen. Suchmaschinen-Anzeigen hingegen wie beispielsweise Google-Adwords, mit denen man die eigenen Online-Angebote in den Trefferlisten hoch platzieren kann, brauchen nur geringen Vorlauf. Speziell für viel gesuchte Suchbegriffe und Suchwortkombinationen ist das SEM jedoch inzwischen ziemlich teuer und deshalb auch nur für kurzfristige Aktionen geeignet.

Fast sechs von zehn befragten Unternehmen (58,9%) vertrauen deshalb einer Doppelstrategie, die beide Instrumente kombiniert. Nur rund ein Fünftel aller Unternehmen baut auf eine Single-Strategie, in dem es ausschließlich auf Suchmaschinenoptimierung (19,5%) oder aber Suchmaschinenmarketing (17,0%) setzt. Addiert bedeutet dies, dass 95,3% der Unternehmen in eine Top-Platzierung ihres Online-Angebotes investieren und nur noch eine Minderheit (4,7%) darauf verzichtet, Suchmaschinen in die eigene Online-Strategie zu integrieren.

Geht es um die Frage, was Werbetreibende von SEM-Dienstleistern erwarten, nennen der Studie zufolge drei Viertel (77,5%) der Befragten die Transparenz der Arbeit und der Ergebnisse (Reporting, Präsentationen, Zugriff auf Kennzahlen), gefolgt vom Einhalten der Zielvorgaben (43%), begleitende Beratung (27,9%) und dem Wunsch nach einen persönlichen Ansprechpartner (27,5%). Weitere und detaillierte Ergebnisse der Studie werden nach Auskunft des BVDW voraussichtlich im Oktober vorgelegt.

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