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Pressemitteilung

Studie: Steht der Bereich Homecare in Deutschland vor dem Durchbruch?

Für den Homecare-Markt wirken sich zwei Faktoren positiv aus: Die Konzentration und das Entstehen mittlerer und größerer Einheiten bei Rückgang der Kleinstunternehmen sowie die steigende Inanspruchnahme dieser Dienstleistungen durch den Verbraucher.
(PM) Vilsbiburg, 27.06.2011 - Durch das Älterwerden der Gesellschaft wächst die Nachfrage für den relativ jungen Versorgungsbereich in der Gesundheitswirtschaft. Dieser Gesundheitsmarkt ist weder mit der ambulanten noch der häuslichen Pflege gleichzusetzen. Homecare umfasst vielmehr die Versorgung eines Patienten zu Hause mit erklärungsbedürftigen Medizinprodukten, Hilfs-, Verband- und Arzneimitteln, durch geschultes Fachpersonal im Rahmen einer ärztlichen Therapie und mit vergleichbarer Qualität wie in einer stationären Einrichtung. Die Homecare-Unternehmen versorgen dauerhaft chronisch kranke, multimorbide bzw. behinderte Personen. In den letzten 10-15 Jahren hat sich Homecare zu einem unersetzlichen Bestandteil der ambulanten Patientenversorgung entwickelt.

Dazu veröffentlichten die Marktforscher der Unternehmensberatung dostal & partner, Vilsbiburg vor kurzem eine Expertenstudie, um auch diesen Teilmarkt transparenter zu machen. Die Forscher befragten online über 460 Entscheidungsträger und Experten aus dem 1. und 2. Gesundheitsmarkt, welche ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Erwartungen hinsichtlich möglicher Chancen und zukunftsorientierter Strategien dokumentierten. Sie gaben dazu u.a. ihre Einschätzungen zur Marktenwicklung der letzten und nächsten fünf Jahre, Bedeutung des Einflusses anderer Teilmärkte, Vernetzung mit anderen Teilmärkten, strategischen Bedeutung von Kooperationen, Entwicklung der Wettwerbsintensität, Wichtigkeit von Treiberunternehmen in den einzelnen Gesundheitsmärkten sowie zum Planungshorizont und den möglichen Handlungsoptionen zur Bewältigung der erkennbaren Herausforderungen.

Die Homecare-Unternehmen, den B2C-Anbietern zugehörig, d.h. den Leistungsanbietern, die direkt mit dem Kunden bzw. Patieten zu tun haben im Gegensatz zu Lieferanten (B2B-Unternehmen), sehen sich zunehmend in einer Art Lotsenfunktion: Schon bevor der Patient aus dem Krankenhaus entlassen wird, stimmen sie sich mit dem Klinikpersonal über die geplante ambulante Therapie ab. Anschließend führen sie diese in Abstimmung mit dem jeweiligen Hausarzt fort und klären, ob der Krankenversicherer die Hilfsmittel in voller Höhe erstattet. Dies bringt nicht nur Vorteile für den Patienten mit sich: Werden die Hilfsmittel optimal eingesetzt, fallen auch weniger Kosten für den Kostenträger GKV & Co. an. Denn eine gute häusliche Therapie und Pflege ermöglicht Krankenhäusern, Patienten früher zu entlassen. Zudem können Komplikationen und Rückfälle vermieden werden.

Die Rahmenbedingungen (u.a. die Vorgabe "ambulant vor stationär"), führen zu einer zunehmenden Zusammenarbeit von Homecare-Unternehmen, Sanitätshäusern, Pflegediensten, Kliniken, Altenheimen, Hospiz- / Palliativdiensten, Physiotherapeuten und Haus-und Fachärzten um eine bessere Versorgung in häuslicher Umgebung zu gewährleisten. Die Krankenkassen und -versicherer agieren in diesem Bereich aktuell qualitativ nicht. Da aber z.B. Sanitätshäuser und Homecare-Unternehmen nicht zentral organisiert sind und die oftmals kleineren Unternehmen auch selbst über keine Vertragsspezialisten verfügen, werden den Unternehmen von den Krankenkassen entsprechend einseitige Ver-träge nahezu diktiert. Die jeweils in den grenzen der einzelnen Sektoren "beheimateten" Unternehmen erkennen dabei zunehmend die Notwendigkeit einer engen Abstimmung und Zusammenarbeit. Einen zunehmenden Wettbewerbsdruck erwarten die Sanitätshäuser mit Homecare-bereich künftig besonders von spezialisierten Homecare-Dienstleistern. Darüber hinaus wird mittelfristig zudem Druck aus den Bereichen Medizintechnik, Pharmagroßhandel und (ausländischen) Apothekenunternehmen und Pflegeeinrichtungen kommen.

Um auch eine auf diese Herausforderung zugeschnittene Strategie zu entwickeln, hilft die aktuelle Expertenstudie von dostal & partner den Entscheidern in diesem Segment. Entscheidend für das zukünftige Bestehen am Markt wird die erfolgreiche Bewältigung der gesetzlichen Lücken sein. Eine genaue Marktkenntnis, sowie das rechtzeitige Erkennen dieser Herausforderungen ist für Akteure im Teilmarkt Homecare unabdingbar.

Die Ergebnisse zu allen berücksichtigten 29 Gesundheitsmärkten in Deutschland können der Expertenstudie “Entwicklungen und Chancen durch das Zusammenwachsen des 1. und 2. Gesundheitsmarktes in Deutschland. Benchmarkt-Studie für Unternehmen und Entscheider” von dostal & partner entnommen werden.
PRESSEKONTAKT
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Herr Dipl.-Kfm. Adrian W.T. Dostal
Bahnhofstraße 5
84137 Vilsbiburg
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