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News, 31.03.2011
Studie
Sicherheit beim Online-Einkauf bleibt zentrales Thema
Die Sorge um die Sicherheit der eigenen Daten übt weiter starken Einfluss auf das Kaufverhalten deutscher Online-Konsumenten. Das gilt sowohl im Hinblick auf die präferierten Internet-Bezahlverfahren als auch die Wahl des Online-Händlers.
Das Thema Sicherheit stellt für Verbraucher nach wie vor beim Online-Shopping einen großen Hemmschuh dar. So würden 44,6 Prozent der deutschen Internetnutzer beim Online-Einkauf lieber auf einen teureren Händler zurückgreifen, bei dem sie bereits registriert sind, als bei einem günstigeren Online-Shop die eigenen Daten neu zu hinterlegen. Das zeigen die Ergebnisse der vom E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Frankfurt am Main und der PaySys Consultancy GmbH durchgeführten Studie "Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher (IZV10)".

Die Sicherheitsbedenken vieler Online-Shopper spiegelt auch die hohe Beliebtheit traditioneller Bezahlverfahren wider. So steht der Rechnungskauf im Ranking der in Deutschland präferierten Zahlverfahren weiter auf Platz 1, wonach rund jeder fünfte Online-Konsument in Deutschland diese Zahlungsart bevorzugt. Auf den weiteren Plätzen folgen das Lastschriftverfahren (17,4%), der Bezahldienst PayPal (16,1%) und das Bezahlen per Vorauskasse (14,3%). Die Kreditkarte favorisieren als Zahlungsmittel bislang nur 11,7 Prozent der Online-Shopper.

Weniger Negativ-Erfahrungen beim Online-Shopping

Wie aus der Studie hervorgeht, liegt der Anteil derer, die beim Bezahlen im Internet schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, gerade mal bei 9,2 Prozent. Im Rahmen der Vorgängerstudie im Jahr 2008 war dieser Anteil noch bei 22 Prozent gelegen. Erheblich höher liegt die Quote der Negativ-Erfahrungen bezogen auf den Online-Einkauf allgemein. So geben noch immer 40,7 Prozent der Nutzer an, beim Online-Shopping schon schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, wenngleich auch hier der Anteil deutlich gesunken ist. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 hatten noch 64 Prozent der Studienteilnehmer von Negativ-Erfahrungen berichtet.

Wie der kontinuierlich wachsende E-Commerce-Markt den Studienautoren zufolge jedoch erkennen lasse, bremsen die Sicherheitsbedenken und Negativ-Erfahrungen aber offensichtlich nicht die Lust auf eine Einkaufstour im Netz: In den vergangenen zwölf Monaten hat mehr als jeder sechste Internetnutzer in Deutschland mehr als zwölf Produkte im Internet bestellt. "Die durchschnittliche Kauffrequenz der Befragten von mindestens zwei Bestellungen pro Monat zeigt auf, welche Bedeutung das Internet als Einkaufskanal hat", bestätigt Sonja Rodenkirchen, Studienautorin vom ECC Handel.
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