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News, 05.01.2012
Marketing-Studie
ROI von Social Media, PR und SEO bleibt meist im Dunkeln
Marketingentscheider sind immer stärker angehalten, den Return on Investment (ROI) ihrer Strategien und Aktivitäten darzustellen. Einer Studie zufolge tun sich aber nach wie die meisten damit schwer, insbesondere in den Feldern Social Media, Public Relations (PR) und Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Im PR-Bereich verfügt nur rund ein Fünftel der befragten Marketingentscheider über fundierte Daten zur ROI-Ermittlung.
Im PR-Bereich verfügt nur rund ein Fünftel der befragten Marketingentscheider über fundierte Daten zur ROI-Ermittlung.

Welchen Beitrag liefert die PR-Arbeit zum Unternehmenserfolg, wie etwa Umsatz und Gewinn? Zahlt sich unser Engagement in Social Media aus und lässt sich dessen Nutzen quantifizieren? Welche On- und Offline-Aktivitäten liefern den höchsten Return on Marketing Investment (RoMI)? Wie eine aktuelle Studie der  auf Marketing Automation Services spezialisierten US-amerikanischen Online-Plattform Ifbyphone aufzeigt, geraten viele Marketingentscheider bei solchen Fragen aus den Chefetagen in Bedrängnis. Der Grund: Obschon der Studie zufolge die Messung des Erfolgs der Marketingaktivitäten in mehr als drei von vier befragten Firmen (82%) vom Management erwartet wird, sehen sich die meisten PR- und Kommunikationsverantwortlichen bislang nicht in der Lage, eine effektive Messung des Erfolgs der eigenen kommunikationspolitischen Aktivitäten durchzuführen und deren Nutzen in einer ROI-Betrachtung darzustellen.

Vor allem im PR-Bereich herrscht breites Rätselraten


Am seltensten Probleme, die Kosten-Nutzen-Relation der Kommunikationsaktivitäten darzustellen, haben US-amerikanische Kommunikationsverantwortliche offenbar beim E-Mail-Marketing. Der Studie zufolge meinte hier zumindest knapp die Hälfte der Entscheider (48%), „effektiv“ den ROI bzw. unternehmerischen Nutzen messen zu können. Bezogen auf die Instrumente Direkt Mail und Online-Werbung schreiben sich dagegen nurmehr 41 bzw. 40 Prozent die Fähigkeit zu einer effektiven ROI-Betrachtung zu. Im Bereich der Offline-Werbung (bspw. Printkampagnen) sehen sich sogar nur 34 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen imstande, fundiert, anhand konkreter Zahlen den Nutzen aufzuzeigen. Veranstaltungsaktivitäten wie etwa Roadshows und Messeteilnahmen sowie Social Media-Aktivitäten betreffend ebenso wie bei Maßnahmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung (engl.: Search Engine Optimization, kurz SEO) tappen sogar jeweils rund drei Viertel der Befragten bezogen auf den ROI im Dunkeln. Am schwersten tun sich Kommunikationsverantwortlich im Bereich PR: Hier können gerade einmal 18 Prozent auf Basis qualifizierter Messergebnisse den ROI der eigenen Aktivitäten darstellen.

Die Frage nach den größten Herausforderungen im Online-Marketing betreffend stehen bei US-amerikanischen Marketinverantwortlichen das Messen, welche Keywords die meisten Clicks (40%), die meisten Online-Konversationen (40%) und die meisten Telefonanrufe (37%) hervorrufen auf den ersten Plätzen.

Umsatzzuwachs nach Kampagnen  meist erhobene Erfolgskennzahl

Bei den Messinstrumenten und –Tools steht Web Analyse-Software auf Platz 1. Laut Studie greifen 48 Prozent der befragten Marketingentscheider auf solche Tools zur Messung des Erfolgs zurück. Mit 47 Prozent fast ähnlich stark verbreitet sind speziell auf E-Mail-Marketing ausgerichtete Analyse-Lösungen. Weitere 38 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen erfassen die über ihre Website generierten Leads, und 30 Prozent betreiben ein gezieltes Social Media-Monitoring. Auf dem fünften Platz rangieren Call Tracking-Lösungen mit einer Nutzerquote von 27 Prozent.

Danach befragt, welche Erfolgskennzahlen erhoben werden, nannten 62 Prozent der Marketers den Umsatzanstieg im Anschluss an Kampagnen. Weitere 57 Prozent evaluieren die Zahl an neu gewonnen Kunden und 39 Prozent die Zahl an generierten Leads. Immerhin 33 Prozent der US-amerikansichen Kommunikationsverantwortlichen ermitteln daneben regelmäßig den Grad der Kundenbindung (33%), und ebenso viele die Markenbekanntheit (33%).

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