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News, 25.02.2010
Studie
Online-Shops mit neuer Technik erfolgreicher
Moderne Shop-Systeme fördern den Vertriebserfolg im Online-Handel, so das Ergebnis einer neuen Studie. Daneben zeigt die Untersuchung: Das Sicherheitsbedürfnis von Verbrauchern beim Online-Einkauf wird von den meisten Shop-Betreibern weiter unterschätzt.
Online-Händler, die auf neue Shop-Systeme setzen, sind im Online-Handel deutlich häufiger erfolgreich als solche, deren Online-Shop auf einem älteren Stand der Technik aufsetzt. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Technische und wirtschaftliche Evolution von E-Shops“ des E-Business-Spezialisten novomind. Danach bewerteten neun von zehn befragten Online-Händlern, die mit ihrem Online-Shop im Jahr 2007 oder später online gingen, ihren Internet-Vertriebserfolg als sehr gut oder gut. Von den Shop-Betreibern, die mit ihrer Shopping-Plattform vor dem Jahr 2002 gestartet sind und noch in weiten Teilen ihre alte Software nutzen, zeigten sich hingegen nur 72 Prozent mit ihrem Online-Business in gleichem Maß zufrieden.

Während die stetig steigenden Sicherheits- und Serviceanforderungen der Online-Konsumenten eigentlich eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Online-Shops erforderten, hat mehr als ein Viertel der befragten Online-Shop-Betreiber mit technischen Altlasten zu kämpfen. Laut novomind in diesem Kontext unterschätzte Baustellen sind der Warenkorb und der Bezahlvorgang. Mehr als jeder zweite Online-Händler (56%) bietet beispielsweise keinen Service zum Verpacken von Geschenken an. Auch Rabatte auf bestimmte Zahlverfahren sucht der Online-Kunde in rund vier von zehn befragten Shops (42%) vergeblich. Die Chance, über Zusatzservices und verschiedene Preismodelle noch mehr Shop-Besucher zum Online-Einkauf zu bewegen, wird somit vergeben.

Am schwersten wiegen aber die Versäumnisse beim Thema Datensicherheit, dem für Online-Shops mit Abstand wichtigsten Erfolgsfaktor: Obschon mittlerweile fast alle Online-Shops mit Sicherheitstechnologien zur Verschlüsselung von Kundendaten ausgestattet sind, wird dies dem Kunden gegenüber meist nicht kommuniziert. So findet sich noch nicht einmal in jedem dritten Online-Shop (30%) ein Hinweis (bspw. in Form eines Logos der verwandten Sicherheitstechnik), dass die Daten beim Bestell- und Zahlvorgang verschlüsselt übertragen werden. Offenbar wird die enorme Relevanz des Themas IT-Sicherheit von vielen Online-Händlern weiter unterschätzt: Rund drei Viertel der Shop-Betreiber ohne optischen Hinweis (72%) wollen auch künftig darauf verzichten. „Sie riskieren, dass unsichere Käufer den Besuch des Online-Shops abbrechen und woanders einkaufen“, so novomind.

Darüber hinaus ließen viele Entscheider novomind zufolge außer Acht, dass durch eine Modernisierung des Online-Shops auch Kosten gespart werden können. So lasse sich durch reibungslose Einkaufsprozesse und zeitgemäße Shop-Funktionen zum Beispiel der Aufwand im Kundenservice reduzieren. „Ein Großteil der Kundenanfragen entsteht gerade deshalb, weil technisch nicht alles nach den Erwartungen der Käufer verläuft“, verdeutlicht Peter Wiedekamm, Vorstand bei novomind. Dadurch verbrächten Kundenberater Wiedekamm zufolge einen Großteil ihrer Zeit mit Nachfragen und Beschwerden, die sie viel besser für vertriebsunterstützende Beratung einsetzen könnten.

[Quelle: novomind]
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