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News, 01.09.2010
Studie
Online-Händler vernachlässigen Shop-Controlling
Käuferquote, Abbruchraten, meist verwandte Suchbegriffe – die meisten deutschen Online-Händler tappen hier im Dunkeln, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.
Eine zentrale Kennzahl, aber kaum erfasst: Wie viele Nutzer wollten etwas kaufen, brachen den Bestellvorgang dann jedoch ab?
Eine zentrale Kennzahl, aber kaum erfasst: Wie viele Nutzer wollten etwas kaufen, brachen den Bestellvorgang dann jedoch ab?
Obwohl die meisten Online-Shop-Systeme mittlerweile eine umfassende Erfolgskontrolle ermöglichen, hinkt das Gros der deutschen Online-Händler im Bereich der E-Shop-Analyse bislang hinter. Fast die Hälfte der Online-Shops (43%) hat beispielsweise keine Ahnung, wie viele Besucher auf ihrer Plattform etwas kaufen. Auch die in ihrem Online-Shop am häufigsten verwandten Suchbegriffe sind den meisten nicht bekannt. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Technische und wirtschaftliche Evolution von E-Shops“  des E-Commerce-Anbieters novomind.

Rein technisch wäre das Erfassen solcher Kennzahlen bei den meisten E-Shops kein Problem. Im Gegenteil: Rund drei von vier befragten Online-Händlern bewerten die vorhandenen Tools zur E-Shop-Analyse als „sehr gut“ oder „gut“. Die meisten Online-Shop-Betreiber aber schöpfen deren Potenzial nicht aus. So werten derzeit fast zwei Drittel der Befragten (63%) maximal zehn Kennzahlen aus. „Vor allem betriebswirtschaftlich und strategisch wichtige Fakten bleiben bei der Webanalyse außen vor“, berichtet novomind. So hält zum Beispiel Abbruchraten und den Durchschnittswert der Warenkörbe nur jeder zehnte Shop für wichtig.

Laut novomind zeigt allerdings die Studie: Je mehr Kennzahlen eingesetzt werden, desto zufriedener sind die Shops mit Umsatz und Gewinn. Aber auch die Auswahl und Kombination der Kennzahlen ist entscheidend: „E-Shops, die beim Controlling Besucherströme, Umsatzgrößen und Kosten zu einem ausgefeilten Reporting verknüpfen, wandeln diesen Informationsvorsprung häufiger in wirtschaftlichen Erfolg um“, so novomind. Danach erklärten 81 Prozent der Online-Händler, die auf ein breit gefächertes Controlling setzen, dass sie mit ihrem Umsatz und Gewinn zufrieden seien. Zum Vergleich: Bei den Online-Shops, die ihr Controlling allein auf Ist-Kennzahlen beschränken, trifft dies laut Studie nur auf rund die Hälfte der Befragten zu (53%).
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