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News, 03.11.2011
Studie
Nachwuchs bei Unternehmensnachfolge oft Notlösung
Viele Unternehmer übergeben ihr Unternehmen an Familienmitglieder, obwohl sie davon überzeugt sind, dass eine Regelung der Unternehmensnachfolge mit einem externen Kandidaten die erfolgversprechendere Lösung wäre, ergab jetzt eine Studie.
Rund sechs von zehn befragten Unternehmern würden aus unternehmerische Sicht einen externen Unternehmensnachfolger dem eigenen Nachwuchs vorziehen.
Rund sechs von zehn befragten Unternehmern würden aus unternehmerische Sicht einen externen Unternehmensnachfolger dem eigenen Nachwuchs vorziehen.
Die meist gewählte Variante im Rahmen der Unternehmensnachfolge bleibt weiterhin in Deutschland die familieninterne Unternehmensübergabe. Oft erfolgt die Übergabe an die eigenen Kinder allerdings nicht etwa, weil die Firmenchefs den eigenen ihren Nachwuchs hierfür am geeignetsten erachten, sondern vielmehr notgedrungen.  Das ergab jetzt eine von der Deutschen Unternehmerbörse (DUB) in Auftrag gegebene Studie, für die TNS Emnid insgesamt 200 Unternehmensinhaber und 121 Geschäftsführer zum Thema Unternehmensnachfolge befragt hat. Das Kernergebnis: Obschon  in 69 Prozent der Unternehmen, bei denen die Unternehmensnachfolge bereits geregelt ist, der Führungsstab an ein Familienmitglied geht, bewerten nur 41 Prozent der Firmenchefs die Übergabe an den eigenen Nachwuchs als eine optimale Lösung. „Die familieninterne Lösung ist in vielen Fällen Ausdruck des Scheiterns der externen Suche“, so DUB-Geschäftsführer Michael Grote.

Wie aus der Studie hervorgeht, nimmt das Vertrauen in den eigenen Nachwuchs, dass dieser in der Lage ist, das Unternehmen erfolgreich fortzuführen, mit Anstieg der Unternehmensgröße deutlich ab. Während bei den Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitern immerhin 51 Prozent der Firmenchefs glauben, dass ihre Kinder den Betrieb erfolgreich weiterführen werden, erachten in der Größenklasse der Unternehmen mit 100 bis 500 Angestellten nur 31 Prozent der Befragten  die Firmenübergabe an den Nachwuchs als die vielversprechendste Variante. Dass die Wahl letztendlich dennoch häufig auf den Nachwuchs fällt, liegt allerdings nicht etwa daran, dass es außerhalb der eigenen Familie an geeigneten Kandidaten für eine Unternehmensnachfolge mangelt, sondern Grote zufolge vielmehr an dem Umstand, dass die externe Nachfolgesuche zu kompliziert sei. „Viele erfolgreiche Manager und finanzstarke Investoren suchen ein etabliertes Unternehmen, um sich selbstständig zu machen oder ihr Kapital nachhaltig zu investieren. Nur der Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer ist oft nicht einfach herzustellen“, so die Deutsche Unternehmensbörse.
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