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News, 12.01.2010
Studie
Mittlere Unternehmen im IT-Bereich dynamischer und innovativer
Mittelgroße Unternehmen zeigen einer aktuellen Studie zufolge eine deutlich höhere Bereitschaft, neue, innovative IT-Technologien einzuführen, als kleinere Unternehmen und Großkonzerne.
Großunternehmen mit 2.000 bis 9.900 Mitarbeitern greifen im IT-Bereich um bis zu 17 Prozent mal häufiger neue Technologien wie Cloud Computing, Deduplizierung, Replikation und Speichvirtualisierung auf als Unternehmen, deren Mitarbeiterzahl darunter oder darüber liegt. Das geht aus dem aktuellen „State of the Data Center"-Report hervor, für den der IT-Sicherheitsanbieter Symantec weltweit 1.780 Unternehmen in 26 Ländern befragt hat. Danach sind mittelgroße Organisationen verglichen mit kleineren und größeren Unternehmen nicht nur dynamischer und innovativer, sondern legen auch stärkeren Wert auf eine ausreichende Personalbesetzung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.


IT-Anforderungen belasten Großkonzerne schwer

Der Studie zufolge sehen sich Großunternehmen ab 10.000 Mitarbeitern mit einer immer komplexer werdenden IT-Umgebung und einem Übermaß an Anwendungen konfrontiert. In den meisten dieser Organisationen werden derzeit mindestens zehn wichtige bis sehr wichtige IT-Projekte durchgeführt. Auch die Service Level Agreements (SLAs) machen vielen schwer zu schaffen, wonach es die Hälfte der weltweit befragten Unternehmen (50%) für schwierig und kostenintensiv erachtet, diese zu erfüllen. Anders ist in Deutschland: Hier meint nur rund ein Drittel der befragten Großunternehmen (32%), dass das Erfüllen der SLAs zunehmend schwerer werde, und höhere Kosten beklagen nur rund vier von zehn befragten Firmen (38%). Des Weiteren sieht weltweit jedes dritte Großunternehmen angesichts eines Übermaßes an Anwendungen die Mitarbeiterproduktivität belastet. Auch die steigenden Datenmengen machen vielen Unternehmen schwer zu schaffen, weshalb inzwischen 71 Prozent der Konzerne angefangen haben, über den Einsatz datenreduzierender Technologien wie beispielsweise Deduplizierung nachzudenken.

IT-Sicherheit genießt oberste Priorität

Nach Auskunft von Symantec stehen 2010 bei Großunternehmen vor allem die Themen Sicherheit, Datensicherung sowie die Wiederherstellung und der kontinuierlicher Schutz sensibler Daten im Fokus - noch vor dem Thema Virtualisierung. Danach stufen weltweit 83 Prozent der großen Unternehmen die IT-Sicherheit als wichtig bis sehr wichtig ein (Deutschland: 85%). Ebenfalls zu den wichtigen bis sehr wichtigen Anliegen zählen die Datensicherung (weltweit: 80%; Deutschland: 76%) sowie die Themen Backup und Recovery, wenngleich sich letztere betreffend bezogen auf die Relevanz ein deutlicher Unterschied zeigt: Während weltweit 80 Prozent der Firmen diesen einen hohen Stellenwert beimessen, trifft dies in Deutschland nur auf gut zwei Drittel (68%) der befragten Unternehmen zu. Weiterhin in puncto Sicherheit bedeutsam bleibt auch das Thema Virtualisierung, wonach weltweit 82 Prozent der Großunternehmen den Einsatz von Virtualisierungstechnologien in Erwägung ziehen (Deutschland: 72%).

Baustelle „Disaster Recovery“

Raum für Verbesserungen gibt es Symantec zufolge beim Disaster Recovery: Ein Drittel der Disaster Recovery-Pläne ist nicht dokumentiert oder muss überarbeitet werden. In Deutschland liegt dieser Anteil mit 38 Prozent sogar noch höher. Häufig seien wichtige IT-Komponenten wie beispielsweise Cloud Computing, Remote Office oder virtuelle Server nicht erfasst. Auch habe fast ein Drittel aller Großunternehmen seine Disaster Recovery-Pläne in den vergangenen zwölf Monaten nicht überprüft (Deutschland: 34 Prozent).

Rechenzentren haben häufig viel zu wenig Personal

Wie aus Studie hervorgeht, bleibt die Besetzung von Stellen weiterhin ein Problem. So berichtet die Hälfte der IT-Organisationen, stark unterbesetzt zu sein. Qualifizierte Bewerber zu finden und ein ausreichendes Budgets zählten daher zu den größten Herausforderungen. In diesem Kontext erklärten weltweit rund drei Viertel der Konzerne, 2010 den gleichen oder sogar einen höheren Personalbedarf zu haben wie im Vorjahr (Deutschland: 73%).

Eine englischsprachige Komplettfassung des Reports „State of the Data Center“ -Report steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

[Quelle: Symantec Deutschland]
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