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News, 16.04.2012
Business Confidence Index
Konjunkturoptimismus deutscher Unternehmen leicht gesunken
Die Unsicherheit bezüglich der konjunkturellen Entwicklung lässt Flexibilitätsaspekte und die Suche nach Einsparpotenzialen bei deutschen Unternehmen wieder stärker in den Fokus rücken, zeigt eine Konjunkturerhebung von Regus.
 Laut Regus-Konjunkturindex stufen deutsche Unternehmer nicht angepasste Margen als größte Belastungsquelle ein.
Laut Regus-Konjunkturindex stufen deutsche Unternehmer nicht angepasste Margen als größte Belastungsquelle ein.
Der Konjunkturoptimismus deutscher Unternehmen hat sich im letzten Halbjahr etwas eingetrübt. Das geht aus dem Business Confindence Index des Bürodienstleisters Regus hervor, für dessen Erhebung Regus halbjährlich weltweit Unternehmen in 14 Ländern zu ihren Zukunftsprognosen sowie zur Umsatz- und Gewinnentwicklung befragt. So gab der Indikator im April in Deutschland, nachdem er zuvor zwei Mal in Folge gestiegen war, gegenüber September 2011 leicht um sieben Zähler auf 132 Punkte nach. Zwischen September 2010 und September letzten Jahres hatte der Index noch kräftig um 93 Punkte zulegt.

Zwar zeigten sich die deutschen Unternehmen die weitere Entwicklung betreffend Regus zufolge weiter zuversichtlich und belegten nach Brasilien und Indien weiterhin im internationalen Vergleich den dritten Rang. Wie die Erhebung aber aufzeigt, hat sich Wachstumsdynamik deutlich abgeschwächt: Während im September letzten Jahres noch 68 Prozent der deutschen Unternehmen berichteten, ein Umsatzwachstum zu verzeichnen, sind es gegenwärtig nur noch 62 Prozent. Der Anteil der befragten Unternehmen, die ein Wachstums des Gewinns verzeichnen, ging gegenüber September sogar um 12 Prozentpunkte auf 51 Prozent zurück. Am besten bewerten große Unternehmen die eigene wirtschaftliche Lage. Hier notiert Business Confidence Index aktuell bei 148 Punkten. Bei den kleinen Unternehmen weist der Indikator dagegen im April nur einen Stand von 122 Punkten aus.

Nachhaltiges Wachstum soll durch optimierte Kostenstruktur gesichert werden


Um dem negativen Trend entgegenzuwirken, setzen deutsche Unternehmen auf Maßnahmen zur Kostensenkung bei gleichzeitigem Fokus auf nachhaltiges Wachstum. Die größte Belastung und Hauptursache für Unternehmensengpässe in der aktuellen konjunkturellen Schwächephase sehen deutsche Unternehmen in nicht angepassten Margen (52%), gefolgt von laufenden Immobilienkosten und Mietverträgen (50%). Die wirkungsvollsten Hebel, um ohne Verringerung der Wachstumschancen kostenseitig für Entlastung zu sorgen, sind aus Sicht der Unternehmen kürzere Lieferketten (42%), die Nutzung von Cloud Computing (37%) und der verstärkter Einsatz von flexiblen Mitarbeitern (32%). Weitere wichtige Stellschrauben, um das Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten, sehen 64 Prozent in einem größeren Kundenkreis (64%) und in flexibleren Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter (43%). „Verständlicherweise suchen Unternehmen weiterhin nach Möglichkeiten, Miet- und Gemeinkosten zu senken, ohne Wachstumschancen zu verhindern. Der Rückgang des Konjunkturindex setzt ein deutliches Zeichen, dass es jetzt Zeit ist, zu handeln“, so Michael Barth, Geschäftsführer von Regus Deutschland.
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