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News, 28.01.2016
Studie Aus- und Weiterbildung
KMU nutzen Potenzial von Blended Learning bislang kaum
Nach einer Studie setzen kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) nach wie vor in erster Linie auf klassische Methoden der Aus- und Weiterbildung. E- und Blended Learning-Konzepte integriert bislang nur eine kleine Minderheit.
E-Learning-Angebote wie Webinare und sonstige Online-Trainingsformen nutzen bislang nur wenige KMU in Deutschland (Bild: PantherMedia  / georgejmclittle)
E-Learning-Angebote wie Webinare und sonstige Online-Trainingsformen nutzen bislang nur wenige KMU in Deutschland (Bild: PantherMedia / georgejmclittle)
Integrierte, ganzheitliche Aus- und Weiterbildungskonzepte haben bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) noch eher Seltenheitswert. Das zeigt eine aktuelle Studie des Institute of Microtraining. E-Learning-Formen und deren Kombination mit traditionellen Qualifizierungsmethoden wie beispielsweise klassischen Präsenzlehrgängen, sogennantes Blended Learning, werden demnach bislang kaum genutzt. So ergab die Studie, dass die meisten KMU in Deutschland in der Aus- und Weiterbildung vor allem auf Inhouse-Seminare setzen, wobei am häufigsten externe Trainer (50,8 %) hier zum Einsatz kommen. Immerhin 40,3 Prozent der KMU setzen in der Aus- und Weiterbildung auch eigene Ressourcen ein. Mobile Learning-Angebote auf digitalen Endgeräten nutzen dagegen bislang gerade einmal 16 Prozent der Unternehmen in Deutschland und in Österreich. Zum Vergleich: In den USA setzen bereits gut drei von vier Unternehmen (77 %) auf crossmediale Trainingskonzepte. Gründe für die geringe Verbreitung von Blended Learning in deutschen und österreichischen KMU sind vor allem Zeitmangel, schlechte Erfahrungen mit frühen, unausgereifte E-Learning-Technologien und mangelnde Transparenz in Sachen Lernkontrolle und Return on Investment.

„Untersuchungen belegen, dass Firmen, die in ihre Mitarbeiter und deren Weiterbildung investieren, wesentlich erfolgreicher sind und besser und länger am Markt bestehen. Dennoch stagnieren die Trainingsbudgets in deutschen KMU auf niedrigem Niveau oder werden kurzerhand sogar ganz zusammengestrichen“, so Dr. Arnd Halbach, Geschäftsführer des Institute of Microtraining. „Präsenzschulungen sind zeitintensiv und teuer. Dazu kommt noch die Aus- und Überlastung vieler Angestellter. Daher wird vielerorts lieber ganz auf Weiterbildung verzichtet, anstatt nach einer maßgeschneiderten Lösung zu suchen.“ Dabei böte Blended Learning, erläutert der Experte, maßgeschneiderte Weiterbildung auf den Punkt. „Der Umfang kann individuell angepasst werden, die Mitarbeiter können die Übungen flexibel in ihren Arbeitsalltag integrieren und auch die Kosten fallen deutlich geringer aus.“

Die Studie läuft weiter und kann unter https://de.surveymonkey.com/s/QF79R78 verfolgt werden. Eine persönliche Kopie des vollständigen Research Papers des Institute of Microtraining können Interessierte unter http://micro-training.com/veroeffentlichungen/ kostenfrei bestellen.

cs/Institute of Microtraining
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