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News, 20.07.2009
Studie
Jeder sechste Deutsche kauft Unterhaltungselektronik online
Immer mehr Deutsche kaufen ihre Unterhaltungselektronik im Online-Handel. Bei jungen Männern rangiert das Internet als Einkaufsquelle für Unterhaltungselektronik sogar inzwischen auf Platz 1, wie aktuelle Studie belegt.
Im Bereich der Unterhaltungselektronik vollzieht sich ein Wandel im Kaufverhalten hin zum Online-Einkauf. Zwar kaufen nach wie vor fast 50 Prozent der Deutschen Unterhaltungselektronik am liebsten in großen Elektronikmärkten und 38 Prozent im mittelständischen Fachhandel. Jedoch gewinnt der Online-Handel im stärker an Bedeutung und markiert bereits für 17 Prozent der Deutschen und somit rund 12,7 Millionen Konsumenten die präferierte Einkaufsquelle, wenn es um Kauf von Unterhaltungselektronik geht. Lebensmitteldiscounter wie Aldi, Lidl & Co. hingegen spielen nur für sechs Prozent der Deutschen beim Kauf von Unterhaltungselektronik eine Rolle. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, für die das Marktforschungsunternehmen techconsult im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM im Juni 2009 eintausend Deutsche repräsentativ zu ihrem Kaufverhalten bei Unterhaltungselektronik befragt hat.

Nachdem die ersten Studien zu Beginn des E-Commerce-Zeitalters laut BITKOM-Vizepräsident Achim Berg prognostiziert hatten, dass maximal acht bis 15 Prozent der Bevölkerung ihre Unterhaltungselektronik online kaufen werden, deuteten die neuen Daten Berg zufolge auf eine deutlich stärkere Verschiebung in den Vertriebs- und Handelsstrukturen in den nächsten Jahren hin. Danach steht das Internet vor allem bei Männern als Einkaufsquelle hoch im Kurs. So kauft bereits fast jeder vierte Mann in Deutschland Unterhaltungselektronik am liebsten übers Internet. Bei Männern zwischen 25 und 29 Jahren rangiert der Online-Handel als Einkaufsquelle mittlerweile sogar auf Platz 1, während Frauen beim Kauf von Fernsehern, Digitalkameras & Co. deutlich stärker den stationären Fachhandel und Elektronikmärkte bevorzugen.

„Für den stationären Fachhandel bedeutet dieser Wandel im Kaufverhalten eine enorme Herausforderung“, berichtet Berg, dem zufolge mittelständische Fachhändler aufgefordert seien, sich stärker dem Geschäftsfeld Heimvernetzung zu öffnen. So erwarte der BITKOM in Deutschland in den nächsten Jahren eine ähnliche stürmische Entwicklung wie in den USA, wo mittlerweile mit der Heimvernetzung von Unterhaltungselektronik rund 8 Milliarden Dollar pro Jahr umgesetzt würden. „Hier kann der Fachhandel mit seiner Beratungskompetenz punkten“, so Berg. So würden die Verbraucher laut BITKOM beim Kauf von Elektronik zunehmend darauf achten, dass die Geräte an ans Internet anzuschließen und einfach zu vernetzen sind. „Das Ziel lautet: Filme, Fotos und Musik jederzeit, an jedem Ort und mit jedem Endgerät sehr einfach verfügbar zu machen“, prognostiziert der BITKOM-Vizepräsident. Wie der BITKOM mitteilt, werde dieser Trend die Unterhaltungselektronik den nächsten Jahren massiv beeinflussen: „Ähnlich wie in den USA werden neue Geschäftsmodelle entstehen, die sich auf die Beratung und Installation der Heimvernetzung spezialisieren“, so der Verband.

Quelle: BITKOM

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