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News, 25.02.2013
W3B-Studie
Internetzugang bei Smart TV wird kaum genutzt
Internetfähige Fernseher, sogenannte Smart TVs, erfreuen sich zwar bei den Deutschen immer größerer Beliebtheit. Offensichtlich jedoch nicht aufgrund der Internet-Funktionen. Denn gerade diese werden von den meisten Smart TV-Besitzern bislang kaum bis nie genutzt.
Besonders unpopulär per Smart TV: der Zugriff auf Social Networks.
Besonders unpopulär per Smart TV: der Zugriff auf Social Networks.
Der Durchbruch des Smart TV als Online-Schaltzentrale im heimischen Wohnzimmer lässt auf sich warten. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen W3B-Reports „Smart TV - Fernsehen der Zukunft?“ von Fittkau & Maaß Consulting. Danach findet sich zwar aktuell bereits bei 33,6 Prozent der Internetnutzer in Deutschland ein TV-Gerät mit Internetzugang bzw. Smart TV im Haushalt. Mehr als die Hälfte aller Smart TV-Besitzer (55,4%) hat allerdings den Internetzugang bei ihrem Smart TV bisher noch nie genutzt. 31,5 Prozent der Smart TV-Besitzer griffen im vergangenen Halbjahr auf die Internet-Funktionen nur gelegentlich zurück, während gerade einmal 13,1 Prozent mit ihrem Smart TV nach eigener Auskunft regelmäßig online waren.

Online-Nutzung meist auf Filme schauen ausgerichtet

Die wenigen Deutschen, die mit ihrem Smart TV auch online gehen, tun dies in der Regel nicht, um im Internet zu surfen oder Web-Anwendungen zu nutzen. Vielmehr geht es  in den meisten Fällen darum, Film- und Fernsehangebote anzusehen. So gaben 22,0 Prozent der Smart TV-Besitzer an, im letzten Halbjahr Angebote aus Online-Archiven von Fernsehsendern angeschaut zu haben. Zweithäufigste Aktivität beim Internetzugriff per Smart TV war der Abruf von Filmen auf kostenlosen Videoportalen (18%). Zum Surfen gingen dagegen nur 14,3 Prozent mit ihrem Smart TV ins Netz,  soziale Medien nutzten sogar nur 4,3 Prozent im letzten Halbjahr über ihr TV-Gerät. Immerhin 14,4 Prozent der Smart TV-Besitzer hörten online über ihren Fernseher Musik.

„Noch stellen Smart TVs trotz »smarter« Funktionen und Internetfähigkeit für die meisten ihrer Nutzer nicht viel mehr dar als ein ganz gewöhnliches Gerät zum Fernsehen“, so Holger Maaß von Fittkau & Maaß Consulting. Entsprechend erfolge der Gang ins Internet in deutschen Wohnzimmern auch weniger über Smart TVs als vielmehr über andere Endgeräte – allen voran Notebooks und Tablet Computer. „Diese sind aus Sicht der Nutzer offensichtlich für die Online-Nutzung im Wohnbereich weitaus besser geeignet“, so Fittkau & Maaß Consulting.
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