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News, 06.11.2013
Online Information Overflow
Internet-Dschungel schafft vermehrt Beratungsbedarf
Die Fülle an Informationen im Internet sorgt mittlerweile häufig bei Verbrauchern weniger für Durchblick, sondern wirft stattdessen einer aktuellen Studie zufolge vielfach neue Fragen auf.
Trotz Offline-Informations- und Beratungsbedarf: Laut Studie laden nur wenige Websites zur persönlichen Kontaktaufnahme ein.
Trotz Offline-Informations- und Beratungsbedarf: Laut Studie laden nur wenige Websites zur persönlichen Kontaktaufnahme ein.
Macht das Internet persönliche Beratung und damit auch den traditionellen Handel zunehmend überflüssig? Nach einer repräsentativen Studie der Nürnberger Marktforschung puls ist eher das Gegenteil der Fall. So haben 82 Prozent der Deutschen auch nach dem Recherchieren im Internet noch Informationsbedarf. Dabei ergab die Studie, dass die Online-Informationsflut jeden dritten Deutschen überfordert und verwirrt. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 40 Prozent, bei denen der Information Overflow im Internet zu neuen Fragen führt. Auch haben 13 Prozent der Deutschen Zweifel, ob sie den online gefundenen Informationen vertrauen können. Von den Jüngeren hat sogar ein Fünftel nur bedingt Vertrauen in die im Internet gefundenen Informationen.

„Offensichtlich hinterlässt das Internet mit zunehmender Nutzung Personen, die still confused but on a higher level sind“, so puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner. Laut puls gehört die Zukunft daher Marken und Händlern, die ihre Kunden mit einem attraktiven digitalen Schaufenster inspirieren, um sie dann mit aktiven Beratungsangeboten aus der „Anonymität des Internets“ herauszuholen. „Der Kunde 3.0 braucht Orientierung und sucht den persönlichen Kontakt“, so das Marktforschungsunternehmen.

Wie wichtig eine Multi-Channel-Strategie im Sinne eines optimalen Zusammenspiels von Internet und stationärem Handel ist, zeigt sich besonders beim Blick auf die Automobilbranche. Hier ergab die Studie, dass fast zwei von drei befragten Autokäufern nach erfolgter Internetrecherche starken Beratungsbedarf verspürten (62 %). Bei Recherchen in der Branche Banken und Versicherungen hat nach eigener Auskunft mehr als jeder zweite Deutsche Beratungsbedarf (53 %). Bei Arzneimitteln ergab die Studie puls zufolge ähnliche Ergebnisse.

Vielfach ist es allerdings mit dem Zusammenspiel von On- und Offline sowie mit Angeboten, die dem Informationsbedürfnis Rechnung tragen, nicht weit her. So ergab die Studie, dass sich in den untersuchten Branchen nur gut ein Drittel der Besucher entsprechender Websites auf diesen zu Online-Käufen animiert fühlt. Zu einer persönlichen Kontaktaufnahme im Geschäft vor Ort fühlt sich sogar nur jeder Siebte animiert (14 %). „Gebot der Zukunft ist es, einen attraktiven und interaktiven Online-Auftritt mit individueller Beratung und Produkt- und Kauferlebnissen zu kombinieren“, fasst puls-Chef Weßner die Ergebnisse der Studie zusammen.
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