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News, 13.01.2009
Studie
Integriertes Finanzmanagement fördert Unternehmenserfolg
Unternehmen, deren Finanzmanagement sowohl in strategische als auch operative Entscheidungsprozesse übergreifend eingebunden ist, erzielen überdurchschnittliche Erfolge. Zu diesem Ergebnisse kommt eine aktuelle Studie aus der Fertigungsindustrie.
Je größer die finanzwirtschaftliche Kompetenz von Unternehmen, desto größer ihr Erfolg. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Deloitte-Studie „Mastering Finance in Business“, die den Einfluss der Finanzkompetenz von 70 international agierenden Unternehmen aus der Fertigungsindustrie auf deren Unternehmensperformance untersucht hat. Demnach erzielen Unternehmen, die ihre Finanzkompetenzen optimieren und auf strategische sowie operative Schlüsselbereiche ausweiten, ein höheres Unternehmenswachstum und sind profitabler.

„Jetzt, wo das globale wirtschaftliche Klima rau wird und Liquiditätssicherung sowie Kosteneinsparungen ganz oben auf der Agenda stehen, nutzen Unternehmen jede Chance, ihre Potenziale auszuschöpfen um ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Die Integration der Finanzabteilung in alle Unternehmensbereiche spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Dies setzt den gezielten Aufbau einer am Geschäft orientierten Finanzkompetenz voraus“, so Dr. Hans-Rudolf Röhm, Partner und globaler Leiter Manufacturing bei Deloitte.

Während jedoch weltweit führende Unternehmen immer stärker dazu übergehen, ihr Finanzmanagement als Hebel zu nutzen, um Veränderungsprozesse zu voranzutreiben und ihr Business anzukurbeln, zeigt die Mehrheit der befragten Unternehmen diesen Punkt betreffend große Schwächen.

Hürden in der Praxis

Wenngleich viele Unternehmen bei der Kontrollsicherheit und Prozesseffizienz im Finanzbereich gute Fortschritte gemacht hätten, offenbart die Unternehmenspraxis der Studie zufolge angefangen von mangelhaftem Performance-Management über den „War for Talents“ bis hin zu unzureichendem Risikomanagement zahlreiche Hürden, die dem Geschäftserfolg im Wege stehen. So beklagten beispielsweise fast drei Viertel der befragten Unternehmen (72%) eine fehlende Verbindung bzw. Widersprüche zwischen der strategischen und operativen Entscheidungsfindung. Fast ebenso viele haben keine allgemein gültigen Prozessstandards. Weitere Hürden in jeweils rund der Hälfte aller untersuchten Firmen: der Mangel an strategischer und operativer Flexibilität (55%), gefolgt von falschen oder unpräzisen Forecasts (50%). Zudem fehlt es im Hinblick auf Entscheidungsfindungen in vielen Unternehmen an einer adäquaten Informationsbasis.

Entsprechend gering ist in der Mehrzahl der befragten Unternehmen der Beitrag bzw. die Funktion der Finanzabteilung im Hinblick auf die Entwicklung und nachhaltige Umsetzung der Geschäftsstrategien: „Erst ein Viertel hat hier bereits verstärkt Kompetenzen aufgebaut und gelten als „Finance Masters“. Diese übertreffen den Wettbewerb insbesondere bei Unternehmenswachstum, Umsatzrendite, Profitabilität, Gewinn und Gewinnausschüttung“, so Deloitte.

Finanzmanagement aus der Business-Perspektive

Um alle Geschäftspotenziale der Unternehmensfinanzen ausschöpfen zu können, sollten Investitionen in die Finanzkapazitäten eines Unternehmens Deloitte zufolge stets aus einer Business-Perspektive, insbesondere der Businessstrategie und dem Performance-Management erfolgen. Im Vordergrund stünden Identifikation und Priorisierung von zentralen und performancerelevanten Bereichen wie Pricing, Kostenkalkulation und Supply Chain. Auch bei Investitionen in IT und Entwicklung sollte die Finanzabteilung eine Schlüsselrolle spielen.
 
Erfolgreiche Unternehmen – ‚Finance Masters’ – weisen bestimmte Kennzeichen auf: Sie verfügen über Finanzkompetenz, die die Steuerung der Unternehmensperformance genauso unterstützt wie strategische Entscheidungen“, angefangen von der Evaluiierung von Investitionen im Abgleich zu den Markterwartungen sowie die Verbesserungdurch Integration in die Supply Chain ihre Vertriebsinformation, Forecasts und die operationale Planung verbessern und die Innovationen mit den besten Erfolgsaussichten identifizieren.

„Erfolgreiche Unternehmen – ‚Finance Masters’ – weisen bestimmte Kennzeichen auf: Sie verfügen über Finanzkompetenz, die die Steuerung der Unternehmensperformance genauso unterstützt wie strategische Entscheidungen“, erläutert Dr. Röhm. Infolgedessen könnten Finance Masters, wie der Experte weiter ausführt, Investitionen im Abgleich zu den Markterwartungen evaluieren, durch die Integration der Finanzkompetenz in die Supply Chain ihre Vertriebsinformation, Forecasts sowie die operationale Planung verbessern und die Innovationen mit den besten Erfolgsaussichten identifizieren. „Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass eine kompetente und in das Geschäft integrierte Finanzfunktion die auf Wertschaffung ausgerichtete Transformation von Unternehmen am meisten voranbringt“, so das Resümee von Dr. Röhm.

Die englische Komplettfassung der Studie „Mastering Finance in Business“ steht für Unternehmen kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Quelle: Deloitte

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