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News, 13.08.2009
Studie
Gros der Handy-Nutzer am mobilen Internet nicht interessiert
Trotz immer günstiger werdender UMTS-Zugänge und auf das mobile Internet getrimmter Handys hat das mobile Internet auf seinem Weg zum Massenmarkt noch manche Hürden zu bewältigen. Denn die meisten Handy-Nutzer zeigen am mobilen Internet zurzeit nur wenig Interesse, wie eine Studie aufzeigt.
Während die Smartphone-Hersteller, allen voran Apple mit seinem iPhone oder auch Blackberry, mit ständig neuen technischen Raffinessen mobiles Surf-Vergnügen verheißen und zugleich die Anbieter mobiler Datendienste mit attraktiven, intelligenten Dienstangeboten dem mobilen Internet zum Durchbruch zu verhelfen suchen, lässt das mobile Web die meisten deutschen Handy-Nutzer bislang kalt. So greift zurzeit nur jeder vierte Besitzer eines Handys auf das mobile Internet zurück. Und auch künftig will die Mehrzahl deutscher Handy-Nutzer das mobile Internet nicht nutzen. Das geht aus der aktuellen W3B-Studie „Das mobile Internet“ des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß hervor.

Während das Senden und Empfangen von SMS-Nachrichten für rund zwei Drittel der Handy-Nutzer zum mobilen Alltag gehört, spielt das mobile Internet zumeist nur eine Nebelrolle: Laut Studie gehen derzeit lediglich ein Viertel aller deutschsprachigen Internetnutzer einmal oder häufiger pro Woche mit dem Handy ins Internet. Den W3B-Ergebnissen zufolge ist in naher Zukunft auch nicht damit zu rechnen, dass der Anteil der mobilen Internetnutzer in nennenswertem Umfang wächst. So gaben gerade einmal 5,4 Prozent der aktuellen Nicht-Nutzer an, im kommenden Halbjahr mit der mobilen Online-Nutzung beginnen zu wollen, und nur rund ein Viertel (27,0%) zieht dies in Zukunft zumindest in Betracht. Die große Mehrheit von 60,3 Prozent jedoch sieht derzeit darin keinen Nutzen und will auf das mobile Internet auch zukünftig verzichten. 7,3 Prozent der Nutzer haben sich mit diesem Thema bislang nicht beschäftigt und konnten deshalb hierzu keine Auskunft geben.

Angst vor hohen Kosten schreckt viele Nutzer ab


Das Hauptargument, nicht via Handy ins Internet zu gehen, ist aus der Nutzerperspektive der Studie zufolge das Thema Kosten. Danach befürchten mehr als zwei Drittel der Befragten (70%), dass im Zuge der mobilen Online-Nutzung hohe Gebühren anfallen könnten. Zudem lässt die Benutzerfreundlichkeit nach Meinung vieler noch zu wünschen übrig. So bemängeln mehr als sechs von zehn Befragten, dass die Bedienbarkeit von Internet-Seiten nicht komfortabel (44,4%) oder die Online-Nutzung via Handy zu kompliziert (16,6%) sei. Die Angst vor Sicherheitsbedrohungen hingegen spielt bei nur rund jedem zehnten Handy-Nutzer (10,5%) eine Rolle.

Unbeeindruckt von den wahrgenommenen Hürden bei der mobilen Internet-Nutzung zeigen sich alleinig die Besitzer von Smartphones. Zumeist im Besitz gut verdienender Internetnutzer, die in leitenden Positionen tätig sind, fallen die Kosten bei deren Eigentümern nicht ins Gewicht und spielen eine Nebenrolle. Auch die Benutzerfreundlichkeit ist hier zumeist kein Thema: Dank moderner Computerfunktionen und Touchscreen sind Smartphones durchschnittlichen Internet-Handys weit überlegen und lassen mittlerweile meist nur wenig Wünsche offen. Die Folge: Während unter den Besitzern „normaler“ Internet-Handys nicht einmal jeder Fünfte täglich mobil ins Internet geht, tut dies unter den Smartphone-Eigentümern jeder Dritte!

[Quelle: Fittkau & Maaß]
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