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News, 11.07.2013
Zu wenig Nachwuchs
Fachkräftemangel hält Mittelstand im Griff
Mehr als die Hälfte aller Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand hat große Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Bei jedem zehnten Mittelständler bleiben Stellen aufgrund des Fachkräftemangels sogar unbesetzt.
Fast sechs von zehn befragten Mittelständlern setzen zum Recruiting neuen Fachpersonals verstärkt auf Frauen.
Fast sechs von zehn befragten Mittelständlern setzen zum Recruiting neuen Fachpersonals verstärkt auf Frauen.
Der Fachkräftemangel macht dem Mittelstand in Deutschland schwer zu schaffen. Das zeigt die aktuelle Erhebung zur Studie „Recruiting-Trends im Mittelstand“, die jährlich von der Stellenbörse Monster.de und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), einem Forschungsverbund der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main, erhoben wird. Danach werden 42,8 Prozent der offenen Stellen im deutschen Mittelstand in diesem Jahr nur schwer besetzbar und weitere 9,8 Prozent sogar überhaupt nicht zu besetzen sein. Damit hat sich der Anteil der schwer zu besetzenden Vakanzen gegenüber 2012 um 2,1 Prozentpunkte und der der gar nicht zu besetzbaren Stellen sogar um drei Prozentpunkte erhöht.

„Der Fachkräftemangel wird für immer mehr Unternehmen des Mittelstands zur akuten Belastung“, so Bernd Kraft, Vice President General Manager der Monster Worldwide Deutschland GmbH. Erschwerend kommt hinzu, dass in diesem Jahr der Studie zufolge 95 Prozent der Mittelständler neue Mitarbeiter einzustellen planen, was den Wettstreit um die besten Köpfe zusätzlich verschärfen dürfte. Hierfür gilt es sich laut Kraft zu rüsten: „Jede nicht besetzte Stelle birgt das Risiko eines wirtschaftlichen Verlustes. Das Unternehmen muss sich die Frage stellen, ob es wirklich alle Möglichkeiten bedacht hat: Von der Optimierung der Zielgruppenstrategie, der Auswahl der geeigneten Kommunikationskanäle bis hin zum richtigen Layout seiner Stellenanzeige.“

Mittelstand setzt auf gesamte Breite der Arbeitnehmerschaft


Die meisten Mittelständler haben die Notwendigkeit, sich optimal als Arbeitgeber für die Zukunft aufzustellen, erkannt und setzen hierfür unter anderem auf die Strategie, sich bei der Breite der Arbeitnehmer als Arbeitgeber zu empfehlen. Wichtigste Säule der Personalbeschaffungsstrategien im Mittelstand ist die Ausbildung: 83,1 Prozent der Mittelständler ziehen sich so potenziellen Nachwuchs ran. Fast zwei Drittel setzen zudem auf das Rekrutieren von Frauen (63,5 %), und immerhin fast sechs von zehn befragten Unternehmen adressieren Arbeitnehmer über 50 Jahren (56,9 %). Auch versuchen 56,3 Prozent der Mittelständler ihre Attraktivität als Arbeitgeber mit flexiblen Arbeitszeitmodellen zu erhöhen. „Die Bindung der Mitarbeiter und die Pflege des internen Arbeitgeber-Images ist für die befragten Mittelständler zudem die Schlüsselherausforderung im Unternehmen“, so Monster. Internationale Rekrutierungsstrategien  werden im Mittelstand dagegen bislang nur selten genutzt: Auf solche setzen aktuell als Personalbeschaffungshebel nur 17,6 Prozent der Unternehmen.
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