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News, 25.07.2012
EU-Studie zum Computer-Knowhow
Deutschland bei PC-Kenntnissen EU-weit nurmehr Mittelmaß
Deutschland ist bei den Computer-Kenntnissen im Ranking der EU-Mitgliedsstaaten deutlich zurückgefallen, zeigt eine Erhebung. Zugleich tut sich der deutsche IT-Mittelstand einer Umfrage zufolge immer schwerer, offene Stellen zu besetzen.
Vor allem für ältere Generationen stellen Computer, Internet & Co. noch vielfach ein Buch mit sieben Siegeln dar.
Vor allem für ältere Generationen stellen Computer, Internet & Co. noch vielfach ein Buch mit sieben Siegeln dar.
In den vergangenen vier Jahren sind einer Reihe von Ländern der Europäischen Union (EU), was die Kenntnisse der eigenen Bevölkerung im Umgang mit Computer, Internet & Co. angeht, an Deutschland vorbeigezogen. Während im Jahr 2008 noch 60 Prozent der Bundesbürger über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse verfügten, trifft dies inzwischen auf nurmehr 58 Prozent der Deutschen zu. Damit liegt Deutschland im Vergleich der 27 EU-Mitgliedsstaaten nur noch auf dem zehnten Rang. Vor vier Jahren hatte Deutschland noch den vierten Platz belegt. Das geht dem Hightech-Branchenverband BITKOM zufolge aus einer EU-Erhebung hervor.

Im Durchschnitt aller EU-Mitgliedsländer verfügen der Erhebung zufolge gegenwärtig 52 Prozent der Bürger über mittlere und bis gute Computer-Kenntnisse. 2008 traf dies in der EU dem Verband zufolge nur auf 47 Prozent der Bürger zu. Den höchsten Anteil an Computer-Versierten weist Island auf, wo 77 Prozent der Bevölkerung mittel bis gut im Umgang mit PC & Internet geschult sind. Auf dem zweiten Platz liegt derzeit Luxemburg (75%), gefolgt von Dänemark (73%). In Norwegen (72%), Finnland (70%), Schweden (69%), Österreich (67%) und in den Niederlanden (66%) liegt der Anteil der Personen, die mittel bis gut mit dem Computer umgehen können, deutlich höher als in Deutschland. Auch gegenüber Großbritannien (61%) schneidet Deutschland schlechter ab.

Unterdessen tut sich die deutsche ITK-Wirtschaft einer aktuellen Umfrage des BITKOM zufolge immer schwerer, ihren Bedarf an IT-Fach- und Führungskräften zu decken, demnach der Fachkräftemangel inzwischen die größte Wachstumshürde darstellt. So will in diesem Jahr mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54%) zusätzlich Personal einstellen, nach eigener Auskunft finden allerdings zwei Drittel (63%) für die vakanten Stellen nicht die geeigneten IT-Fachkräfte. Nach Auskunft des Verbands gibt es in Deutschland derzeit in der ITK-Wirtschaft rund 38.000 offenen Stellen für IT-Fachkräfte, die nur sehr schwierig oder gar nicht zu besetzen sind. „Aus BITKOM-Sicht müssen mehr junge Menschen für die technische Themen, Ausbildungen und Studiengänge begeistert werden“, so der Hightech-Branchenverband. In diesem Kontext plädiert der BITKOM unter anderem dafür, Informatik ab der zweiten Sekundarstufe als Pflichtfach einzuführen.
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