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News, 25.04.2013
Mobility-Studie
Deutsche misstrauen Sicherheit von öffentlichen WLANs
Mehr als drei Viertel der Smartphone-Nutzer in Deutschland zweifeln an der Sicherheit von öffentlichen WLANs. Die Folge: Bei der Nutzung öffentlicher WLANs ist Deutschland weltweit Schlusslicht.
Das Durchführen von Online-Transaktion wie etwa Online-Banking über öffentliche WLANs schließt die große Mehrheit wegen Sicherheitsbedenken für sich aus.
Das Durchführen von Online-Transaktion wie etwa Online-Banking über öffentliche WLANs schließt die große Mehrheit wegen Sicherheitsbedenken für sich aus.
Deutsche Verbraucher sorgen sich bezogen auf die Nutzung öffentlicher WLANs erheblich stärker um die Sicherheit der eigenen Daten als Internetnutzer anderer Länder. Das geht aus einer aktuellen Mobility-Studie des Internet-Security-Lösungsanbieters AVG hervor, an der sich insgesamt 5.000 Smartphone-Nutzer in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Brasilien und den USA beteiligt haben. So gaben in der Studie 82 Prozent der in Deutschland befragten Personen an, bei öffentlichen WLANs Sorge um die Datensicherheit zu haben – so viele, wie in keinem anderen Land. Lediglich die Hälfte der in Deutschland befragten Smartphone-Nutzer hat sich überhaupt schon einmal über ein mobiles Endgerät in einem öffentlichen WLAN eingewählt (48 %). Damit liegt die Deutschland bei der Nutzung öffentlicher WLANs im Vergleich der Länder auf dem letzten Rang. In Durchschnitt der Befragungsländer haben bereits rund 66 Prozent der Smartphone-Nutzer ein öffentliches WLAN zum Gang ins Internet genutzt. Spitzenreiter bei der Nutzung öffentlicher WLANs ist Brasilien (88 %). Auch in den USA (71%) sowie in Frankreich (60 %) und Großbritannien (63 %) haben die meisten Smartphone-Nutzer mit öffentlichen WLANs bereits Erfahrung gesammelt.

Das weitverbreitete Misstrauen hinsichtlich der Sicherheit von Smartphones, Tablets & Co. zeigt sich auch in einer großen Scheu vor dem Gebrauch mobiler Endgeräte für Online-Banking: Laut Studie kommen finanzielle Online-Transaktionen für die meisten Deutschen nicht in Frage - weder auf dem Smartphone (93%) noch auf dem Tablet (90%). Auch was besonders sensible Daten angeht, geht die große Mehrheit lieber auf Nummer sicher, demnach nur fünf Prozent der Deutschen vertrauliche Finanzdaten wie etwa PINs auf mobilen Endgeräten aufbewahren. Nur in Frankreich ist die Sorge um die Sicherheit der Daten genauso groß (ebenfalls 5 %). Im weltweiten Durchschnitt bewahrt gut jeder Zehnte (11%) auch solche sensiblen Daten auf mobilen Endgeräten auf, in Brasilien sogar jeder Fünfte (18%).
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