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News, 04.10.2007
Studie
Business-Entscheidungen im Management basieren oft nur auf Intuition
Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge bewerten mehr als die Hälfte der Führungskräfte die Entscheidungsfindung im eigenen Unternehmen als mäßig effizient und damit unzureichend. Selbst weit reichende Business-Entscheidungen würden oftmals informell und ohne strukturierten Entscheidungsprozess getroffen.
Einhergehend mit der steigenden Komplexität und Dynamik der Märkte gestaltet sich auch die Entscheidungsfindung im Top-Management immer schwieriger. Chancen und Risiken wollen identifiziert und wohl gegeneinander abgewogen werden. Trotz der weit reichenden Konsequenzen, die Fehlentscheidungen im Management nachsichziehen können, fallen dennoch die meisten Entscheidungen aus dem Bauch heraus und sind in vielen Fällen nicht fundiert. Dies zeigen die Ergebnisse einer weltweiten Studie des Marktforschungsunternehmens „Economist Intelligence Unit“ (EIU), die von Business Objects, einem Hersteller von Business-Intelligence-Lösungen (BI), in Auftrag gegebenen wurde.

Befragt nach der Qualität der Entscheidungsfindung im eigenen Unternehmen, erteilen sich die Führungskräfte selbst ein schlechtes Zeugnis: Beinah zwei Drittel (61%) der befragten Manager bezeichnen sie als mäßig effizient oder sogar noch schlechter. In großen Unternehmen teilen sogar fast drei Viertel (72%) diese Meinung. Da sich nur 10 Prozent der Führungskräfte zum Zeitpunkt der Entscheidung ausreichend informiert fühlen, wird diese oftmals zum Vabanque-Spiel. Rund jede zweite Führungskraft (56%) hat deshalb Sorge, Fehlentscheidungen zu treffen. Ein Fünftel ist denn auch der Überzeugung, dass solche regelmäßig im Management der Fall sind.

“Vor dem Hintergrund des hohen Wettbewerbsdrucks brauchen moderne Organisationen gut unterrichtete und entscheidungsfähige Verantwortliche“, kommentiert John Schwarz, Vorstandvorsitzender von Business Objects, die Studienergebnisse. Nach Meinung von Schwarz müssen Business-Verantwortliche deshalb in die Lage versetzt werden, sich im Rahmen von Entscheidungen nicht einfach nur auf ein gutes Bauchgefühl verlassen zu müssen, sondern diese auf solide Business-Kennzahlen stützen zu können. Der Studie zufolge können IT-basierte Unterstützungstools hierfür äußerst hilfreich sein und die Entscheidungsfindung wesentlich erleichtern. Um jedoch für die Nutzung solcher Tools auch weniger technologieorientierte Führungskräfte begeistern zu können, müssten diese noch verlässlicher und benutzerfreundlicher werden.

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