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News, 12.11.2014
Studie zum digitalen Wissensstand
Bluetooth, NFC und Bitcoin noch weitgehend unbekannt
Internet und Smartphone sind zwar für die meisten Deutschen nicht mehr wegzudenken, von den darüber verfügbaren und genutzten Technologien haben viele Deutsche jedoch großteils keine Ahnung, zeigt eine aktuelle Studie.
Zwei Drittel aller Deutschen wissen nicht, was es mit "Bitcoins" auf sich hat.
Zwei Drittel aller Deutschen wissen nicht, was es mit "Bitcoins" auf sich hat.
Trotzdem die große Mehrheit der Deutsche mittlerweile online ist und gefühlt bereits fast jeder auch ein Smartphone mit sogenannter Allnet-Flat besitzt: Mit dem digitalen Wissen ist bei den meisten Deutschen nicht weit her – zumindest was digitale Service-Technologien angeht. So haben beispielsweise 86 Prozent der Deutschen keine Ahnung, was NFC bedeutet, also dass sich dahinter die für unter anderem mobile Zahlungstransaktionen genutzte „Near Field Communication“-Technologie verbirgt. Auch die besonders stromsparende, auf kurze Distanzen (Umkreis: 10 m) ausgerichtete funkbasierte Datenübertragungs- und Vernetzungstechnologie Bluetooth Low Energie sowie die internetbasierte digitale Währung Bitcoin sind den meisten Deutschen kein Begriff. Hierzu können 70 beziehungsweise 66 Prozent der Deutschen ebenfalls nichts sagen. Das ergab jetzt eine von TNS Infratest für das Magazin Research & Results durchgeführte repräsentative Umfrage unter 1.015 Bundesbürgern ab 14 Jahren.

Bei den Begriffen Cloud Computing und M-Payment sieht es deutlich besser aus: Beschreibungen wie „E-Mails aus der Wolke“ sorgen nur bei 42 Prozent der Deutschen noch für ein großes Fragenzeichen, die englische Kurzbezeichnung für mobiles Bezahlen mit dem Handy („mobile Payment“) sagt sogar nur mehr 17 Prozent der Deutschen nichts.

Bei den Smartphone-Nutzern zeigt sich den digitalen Wissensstand betreffend ein ähnliches Bild: Hier sind Bitcoin sogar 78 Prozent noch kein Begriff. Auch Bluetooth Low Energy (58 %) und Bitcoin (55 %) sind den meisten Smartphone-Nutzern unbekannt. Cloud Computing sagt dagegen nur noch 23 Prozent nichts, M-Payment ist sogar nur elf Prozent noch immer kein Begriff.

M-Payment für die große Mehrheit (noch) kein Thema

Cloud Computing ist von den fünf abgefragten Technologien mit 19 Prozent das am meisten genutzte Angebot. Bei den Smartphone Nutzern sind es sogar 31 Prozent. Denjenigen, denen Cloud Computing zumindest bekannt ist, halten es 62 Prozent für innovativ, 56 Prozent für einfach zu handhaben und 41 Prozent für zuverlässig. Problematisch wird es beim Thema Sicherheit. Lediglich 22 Prozent halten Cloud Computing auch für ausreichend sicher. Sicherlich ein wesentlicher Grund, weshalb für 27 Prozent die Nutzung des Cloud Computing nicht in Frage kommt.

M-Payment ist den meisten Deutschen zwar bekannt, kommt allerdings bislang mit einer Nutzerquote von gerade einmal drei Prozent im digitalen Alltag noch kaum zum Einsatz. Gut jeder fünfte Mobilfunknutzer (21 %) kann sich der Erhebung nach zwar künftig das Bezahlen mit dem Handy vorstellen, für 58 Prozent kommt eine Nutzung dieser Bezahlform aber auch in Zukunft nicht in Frage.

„Bekanntheit, Nutzungsplanung und konkrete Nutzung steigen erst mit zunehmender Erfahrung und sind bei Smartphone-Nutzern signifikant höher als in der Gesamtbevölkerung. Aber auch dort ist insgesamt noch immer ein hohes Ausmaß an Unkenntnis festzustellen. Um Bekanntheit und Nutzung der Technologien nicht nur bei den Early Adoptern zu verbessern, bedarf es verständlicherer Informationen zu den jeweiligen Service-Angeboten”, sagt Roselind Beineke, Leitung EMNIDbusse bei TNS Infratest.

Im Durchschnitt sind die Bekanntheits- und Nutzungswerte sowie Planungen bei den 14- bis 29-Jährigen deutlich höher als bei älteren Bevölkerungsgruppen. Mit der digitalen Sozialisierung in den kommenden Jahrzehnten werden sich diese Nutzergruppen in den Altersgruppen weiter nach oben verschieben.
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