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News, 13.09.2013
Studie zur Arbeitszufriedenheit
Arbeitnehmer missen bei Arbeitgebern Familienfreundlichkeit
Schlechtes Zeugnis für Deutschlands Arbeitgeber: Nicht mal jeder dritte Arbeitnehmer würde seinen Brötchengeber weiterempfehlen. Ein besonders häufiger Kritikpunkt: mangelnde Familienfreundlichkeit.
Gleitzeit, die Möglichkeit zur Heimarbeit - für die meisten Beschäftigten mit Kindern bleibt dies weiterhin ein unerfüllter Traum.
Gleitzeit, die Möglichkeit zur Heimarbeit - für die meisten Beschäftigten mit Kindern bleibt dies weiterhin ein unerfüllter Traum.
Lediglich 25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland bewerten ihren Arbeitgeber als familienfreundlich. Das geht aus der neuen repräsentativen Studie "Jobzufriedenheit 2013" des Personaldienstleisters ManpowerGroup hervor. Woran es in den meisten Unternehmen fehlt, sind unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, die es den Beschäftigten ermöglichen, Familie und Beruf bestmöglich zu vereinen. So hat gerade mal ein gutes Drittel der Beschäftigten (35 %) die Möglichkeit, in Form von Teilzeit oder Gleitzeit seine Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Home Office-basierte Arbeitsmodelle, also das Arbeiten von Zuhause aus, bieten sogar nur 17 Prozent der Arbeitgeber an.

"Niemand sollte vor der Wahl stehen müssen: Job oder Kind", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. "Doch viele deutsche Arbeitgeber machen es Müttern und Vätern immer noch sehr schwer. Sie riskieren dadurch, dass gute Fachkräfte nur deswegen abwandern, weil sie eine Familie gründen möchten beziehungsweise feststellen, dass sie zu wenig Zeit für ihren Nachwuchs haben."

Mitarbeiter machen kaum Werbung für ihr Unternehmen


Der Mangel an Familienfreundlichkeit führt auch dazu, dass sich die Neigung, für das eigene Unternehmen zu werben, in Grenzen hält. So würden nach eigener Auskunft gerade einmal 30 Prozent der in der Studie befragten Arbeitnehmer ihr Unternehmen als Arbeitgeber Freunden oder in der Familie weiterempfehlen. Grund für geringe Begeisterung der Mehrheit der Beschäftigten für ihren Arbeitgeber ist allerdings nicht nur die fehlende Familienfreundlichkeit: Rund sechs von zehn befragten Arbeitnehmern beklagen auch zu viele Überstunden (59 %) und annähernd ebenso viele eine nicht leistungsgerechte Vergütung (58 %).

"Die Arbeitgeber haben es selbst in der Hand, ihr Image unter den Mitarbeitern zu verbessern", so Brune. "Ein wichtiger Ansatz ist, Müttern und Vätern bei der Gestaltung der Arbeitszeit oder bei der Wahl des Arbeitsortes entgegen zu kommen. Wer hier Flexibilität zeigt, investiert in die unternehmerische Zukunft."
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