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News, 26.08.2016
Stolperstein Rechnungsstellung
Fünf typische Fauxpas bei Rechnungen
Gleich ob Verbraucher oder Unternehmen: Eine Rechnung löst bei Kunden gewöhnlich nicht gerade Freudesprünge aus. Umso wichtiger ist es, Kunden nicht noch durch bestimmte typische Fehler bei der Rechnungsstellung zu verärgern. Verkaufsexperte Oliver Schumacher hat fünf Ärgernisse aufgeschlüsselt, die Auftragnehmer bei Rechnungen vermeiden sollten.
(Bild: PantherMedia / Andriy Popov)
(Bild: PantherMedia / Andriy Popov)

Jeder Auftragnehmer freut sich, wenn er eine Rechnung stellen kann. Was des einen Freud, ist oft des anderen Leid. Zumindest ist es eher selten, dass sich ein Kunde über eine Rechnung freut, auch wenn er vorab eine (hoffentlich zufriedenstellende) Leistung in Anspruch genommen oder ein Produkt erworben hat. Schon gar nicht aber sollte ein Rechnung beim Empfänger aufgrund von unnötigen Unachtsamkeiten bei der Rechnungstellung Groll auslösen oder gar bei Kunden dazu führen, dass sie ihre Anbieterwahl  am Schluss sogar bereuen. Der Vertriebsexperte,  Verkaufstrainer und Buchautor Oliver Schumacher hat fünf häufige Fauxpax zusammengefasst, die Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler bei Rechnungsstellung vermeiden sollten.

Fehler 1: Rabattspalte ohne Rabatt

Es gibt Kunden, die fordern und/oder bekommen keinen Rabatt. Umso irritierender, wenn dann auf der Rechnung doch plötzlich eine Rabattspalte zu sehen ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Kunde sich verschaukelt fühlt oder zumindest beim nächsten Mal auf einen Rabatt drängt. Denn wenn andere Rabatte bekommen, warum er dann nicht auch? Mögliche Lösung: Zwei unterschiedliche Rechnungsformulare in der EDV hinterlegen – einmal mit Rabattspalte und einmal ohne.

Fehler 2: Skonto wird nicht ausgewiesen

Häufig bekommt der Kunde Skonto angeboten, wenn er die Rechnung frühzeitig begleicht. Auf vielen Rechnungen steht dann beispielsweise „Zahlbar innerhalb von 7 Tagen mit 2 % Skonto“. Doch warum mutet man nun dem Kunden unnötig zu, die Euro-Werte Skonto und Rechnungsendbetrag womöglich händisch auf dem Beleg zu vermerken? Mögliche Lösung: Beide Beträge werden ebenfalls in Euro ausgewiesen.

Fehler 3: Zu früher Mahnlauf

In manchen Unternehmen ist das Leistungsdatum auch das Rechnungsdatum. Warum Kunden allerdings oft die Rechnung nicht gleich am Folgetag bekommen, sondern teilweise zehn Tage später, ist rätselhaft. Erst recht dann, wenn aufgrund des späten Versanddatums die Skontofrist verstrichen ist, oder kurz darauf auch schon die Mahnung eintrudelt, nur weil die Rechnung noch eine Woche liegen geblieben ist. Mögliche Lösung: Das Rechnungsdatum sollte dem Versanddatum der Rechnung entsprechen.

Fehler 4: IBAN in einem Block gesetzt


Seit einigen Monaten ist die Zahlung mithilfe der IBAN Pflicht. So manch einer, der ein Rechnungsformular entwirft, scheint sich keine Gedanken darüber zu machen, was anschließend damit geschieht. Wer die IBAN in einzelne Blöcke zerlegt, tut jedem in der Buchhaltung einen Gefallen, da sie so einfacher zu übertragen ist. Mögliche Lösung: Die IBAN auf dem Rechnungsbeleg lesefreundlich darstellen – also nicht in einem Stück schreiben.

Fehler 5: Kein Danke


In der heutigen Zeit scheint Vieles selbstverständlich, auch ein Auftrag – gerade wenn dieser von einem Stammkunden kommt. Doch warum sollte man nicht öfter einmal Danke sagen?  Beispielsweise für die Bestellung, die nun berechnet wird? Mögliche Lösung: Auch auf der Rechnung lohnt es sich, noch einmal Danke zu sagen/schreiben.

cs/Oliver Schumacher

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