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News, 13.05.2011
Steigende ELSTER-Nutzung
Online-Steuererklärung immer beliebter
Immer mehr Deutsche wickeln ihre Einkommenssteuererklärung über das sogenannte ELSTER-Verfahren ab: Laut BITKOM wird bereits gut jede vierte Steuererklärung elektronisch erstellt und via Internet versandt.
Weil Elster-basierte Steuererklärungen von den Finanzämtern bevorzugt behandelt werden, kommt der Bescheid erheblich schneller. (Bild: ElsterFormular)
Weil Elster-basierte Steuererklärungen von den Finanzämtern bevorzugt behandelt werden, kommt der Bescheid erheblich schneller. (Bild: ElsterFormular)
Die Elektronische Einkommenssteuererklärung (ELSTER) ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Wie der Hightech-Branchenverband BITKOM mitteilte, wurden im vergangenen Jahr in Deutschland nach Angaben der Finanzverwaltungen 8,6 Millionen Steuererklärungen  online abgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Plus von vier Prozent. „Gut ein Viertel aller Steuererklärungen wird von den Steuerpflichtigen oder ihren Steuerberatern elektronisch erstellt und übermittelt“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Laut Kempf sei hier jedoch noch Luft nach oben, wonach sich die Nutzung erhöhen ließe, wenn die Bedienung der Steuer-Software vereinfacht würde.

Einer der zahlreichen Vorteile der elektronischen Steuererklärung gegenüber dem traditionellen Verfahren sei dem Verband zufolge, dass die kostenlose amtliche Steuer-Software „ElsterFormular“ eine Proberechnung hinsichtlich der zu erwartenden Steuererstattung bzw. –schuld ermögliche. Des Weiteren würden eingegebenen Daten auf ihre Plausibilität überprüft und der Steuerzahler im Fall von Widersprüchen auf diese hingewiesen. „Diese Prüfung hat durchaus Tücken, da der Nutzer nicht immer auf Anhieb erkennt, warum eine Eingabe abgelehnt wird“, erklärte Kempf. „Diese Prüfung hat durchaus Tücken, da der Nutzer nicht immer auf Anhieb erkennt, warum eine Eingabe abgelehnt wird“, sagte Kempf.

Ein weiterer Vorteil der Online-Steuererklärung sei dem Verband zufolge die kurze Wartezeit. So komme der Bescheid bei elektronischen Steuererklärungen in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen nach deren Übermittlung, da Elster-Anträge bevorzugt bearbeitet würden. „Auf Wunsch versendet die Behörde zusätzlich einen elektronischen Steuerbescheid, der anzeigt, an welchen Punkten das Finanzamt von der Erklärung abgewichen ist“, so der Verband.

Im Hinblick auf die Qualität der Steuer-Software sieht der Verband jedoch in manchen Bereichen noch Handlungsbedarf. Hierzu zählt unter anderem die Plausibilitätsprüfung. „Diese Prüfung hat durchaus Tücken, da der Nutzer nicht immer auf Anhieb erkennt, warum eine Eingabe abgelehnt wird“, sagte Kempf. Wer sich in der steuerrechtlichen Terminologie (Sonderausgaben, Werbungskosten etc.) nicht auskenne, so der Verband, werde nicht bei allen Feldern sofort wissen, was dort einzutragen ist. Hier müsse das Programm mehr Hilfestellung liefern. Vor diesem Hintergrund könne das ElsterFormular aus Sicht des BITKOM auch kein Ersatz für eine professionelle Steuerberatungssoftware oder die fachkundige Beratung eines Steuerberaters sein.

Detaillierte Informationen zur Nutzung der elektronischen Steuererklärung „ElsterFormular“ und die Möglichkeit zum kostenlosen Download der Software finden sich unter www.elster.de .
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