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News, 12.05.2010
Statistik
Erneuter Anstieg der Privat- und Unternehmensinsolvenzen
Die Pleitewelle reißt nicht ab: Im Februar ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erneut gestiegen. Noch stärker fiel jedoch der Zuwachs bei den Verbraucherinsolvenzen aus.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mussten vergangenen Februar 2.558 Unternehmen in Deutschland Insolvenz anmelden. Damit hat sich Zahl der Firmenpleiten im Februar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent erhöht. Im Januar war die Anzahl der von den deutschen Amtsgerichten gemeldeten Unternehmensinsolvenzen noch um 4,2 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Die Verbraucherinsolvenzen stiegen binnen Jahresfrist sogar um 15,9 Prozent. Alle Fälle zusammengenommen – Pleiten von anderen privaten Schuldnern und Nachlässe eingeschlossen - wurden im Februar insgesamt 13.487 Insolvenzen registriert und damit 11,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Die Summe der im Februar mit den Insolvenzen einhergehenden offenen Forderungen bezifferten die Gerichte der Statistikbehörde zufolge auf 3,0 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum 2009 waren die offenen Forderungen bei 2,5 Milliarden Euro gelegen. Die Monate Januar und Februar 2010 zusammengenommen meldeten die Amtsgerichte insgesamt 5.105 Unternehmensinsolvenzen und 16.897 Verbraucherinsolvenzen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 ist das ein Anstieg von 5,5 bzw. 10,1 Prozent. Die Gesamtzahl der für diesen Zeitraum gemeldeten Fälle lag mit 26.507 Insolvenzen um 6,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.
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