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News, 12.01.2018
Produzierendes Gewerbe macht wieder Dampf
Starke Produktionsausweitung in der Industrie
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe hat im November kräftig angezogen. Vor allem Industriegüter wurden erheblich mehr produziert. Auch im Bauhauptgewerbe legte die Erzeugung deutlich zu.
Produktion des neuen Opel Insigna im Rüsselsheimer Werk.
Produktion des neuen Opel Insigna im Rüsselsheimer Werk.
Die deutsche Produktion hat nach einem schwachen Start ins Schlussquartal 2017 im November wieder Fahrt aufgenommen. Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erhöhte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber Oktober um 3,4 Prozent. Zuletzt hatte sich die Produktionsdynamik zwei Monate in Folge abgeschwächt (September: - 1,1 %; Oktober: - 1,2 %). „Nach zwei Monaten des Rückgangs zieht die Fertigung im Produzierenden Gewerbe nun wieder spürbar an. Dies wurde aufgrund der diesjährigen Feier- und Brückentage im Oktober allgemein erwartet“, teilte das Ministerium mit.

Grund für den kräftigen Zuwachs der Erzeugung waren vor allem starke Produktionsausweitungen in der Industrie. Hier erhöhte sich der Ausstoß im November gegenüber Oktober um 4,3 Prozent. Die stärksten Produktionszuwächse gab es in der Investitionsgüterindustrie, die ihre Erzeugung auf Monatssicht um 5,7 Prozent nach oben schraubte. Auch die Produktion von Konsum- und Vorleistungsgütern nahm mit einem Plus von 3,6 Prozent bzw. 3,0 Prozent stark Fahrt auf. Im Baugewerbe erhöhte sich die Produktion im November ebenfalls unter dem Strich um 1,5 Prozent, wobei hier starke Produktionszuwächse im Bauhauptgewerbe (+ 3,8%) eine schwächere Erzeugung im Ausbaugewerbe (- 1,6 %) mehr als kompensierten. Die Energieerzeuger fuhren ihre Produktion nach starken Ausweitungen im Oktober (+ 5,2 %) dagegen deutlich zurück (- 3,1 %).

Auf Zweimonatssicht schwächte sich die Produktionsdynamik insgesamt dagegen geringfügig ab. Hier gibt sich in den Monaten Oktober und November kumuliert gegenüber dem Zeitraum August bis September ein Produktionsrückgang um 0,2 Prozent (Industrieproduktion: - 0,3 %; Bauerzeugung: - 0,1 %). Auf Jahressicht blieb die Produktion dagegen weiter deutlich aufwärtsgerichtet (arbeitstäglich bereinigt: + 5,6 % gegenüber November 2016; Industrieerzeugung: + 6,4 %; Bauproduktion* + 5,6 %).

Vor allem mit Blick auf die Industrieproduktion gab sich das Ministerium denn auch optimistisch: „Die gute Entwicklung der Auftragseingänge sowie die optimistischen Geschäftserwartungen deuten für die kommenden Monate auf eine lebhafte Entwicklung der Industriekonjunktur hin. Der Bau scheint demgegenüber zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen.“

cs/BMWi; Bild: opelblog / flickr
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