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Erfolgreiches Familienunternehmen mit natürlicher Alterspyramide

(PM) , 26.07.2007 - Die Richard Köstner AG in Neustadt/Aisch verbindet Tradition mit moderner Unternehmensführung und lässt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung Taten folgen

Mit der Idee, eines Tages bei einem Global Player einzusteigen, hat sich Norbert Teltschik nie beschäftigt. Schon im ersten Semester wusste der promovierte Kaufmann, dass er später im mittelständischen Unternehmen seiner Familie arbeiten würde. 1934 gründete sein Großvater Richard Köstner eine kleine Eisenhandlung in Neustadt/Aisch, heute verkauft die Richard Köstner AG neben Stahl und Bauelementen auch Haus- und Gartentechnik, Werkzeuge, Eisenwaren sowie Bäder und Küchen. Während der Mittelständler 1984 noch 80 Personen beschäftigte, wuchs der Betrieb im Jahr 2006 auf 290 Mitarbeiter an. Inzwischen unterhält die Firmengruppe neun Standorte und hält weiter an ihren Wurzeln fest. Bodenständig, innovativ und sehr verbunden mit der Region - so präsentiert sich das Familienunternehmen heute.

Natürliche Alterspyramide seit vielen Jahren

Wenn Norbert Teltschik an seinen Einstieg in die Geschäftsleitung im Jahr 1997 denkt, huscht sogleich ein Lächeln über sein Gesicht. Der Einstieg war keineswegs leicht. Er hatte gerade die Universität absolviert und übernahm sogleich die Verantwortung für mehr als 100 Mitarbeiter. „Alles, was ich tat, wurde von vielen Augen kritisch beobachtet“, erinnert er sich. Die große Verantwortung und das Erbe, einen soliden Betrieb erfolgreich fortzuführen, „diesen Druck spürt man tagtäglich. Daran hat sich bis heute nichts geändert“, gesteht Norbert Teltschik. Auf die leichte Schulter genommen hat er seinen Job noch nie. Laufend an sich selbst und der Organisation arbeiten ist für ihn eine Unternehmerpflicht. Permanente Verbesserung fordert er auch von seinen Mitarbeitern.

Der Erfolg des Familienunternehmens ist auch der etwas anderen Personalentwicklung geschuldet. Knapp zehn Prozent der 290 Mitarbeiter sind Auszubildende, etwa 15 Prozent sind älter als 50 Jahre. Auf eine natürliche Alterspyramide legt man viel Wert im Haus, „das war schon bei meinem Vater so“, bemerkt Teltschik. Jedes Jahr stellen die Neustädter mehrere Jugendliche zur Ausbildung ein, mehr als 120 waren es seit 1990. Die betriebliche Ausbildung wird maßgeblich von erfahrenen Mitarbeitern getragen. Was andernorts ungewöhnlich ist, ist bei der Richard Köstner AG keine Ausnahme: Viele Mitarbeiter verbringen ihr gesamtes Berufsleben von der Ausbildung bis zur Pensionierung im Haus. Selbst nach dem Eintritt in den Ruhestand haben die Ehemaligen oft eine enge Bindung zu „ihrem“ Unternehmen. Sie sind gern gesehen - auch als Helfer, wenn mal „Not am Mann“ ist. „Eine natürliche Alterspyramide ist ideal. Die Jungen tragen mit Ihren Ideen und Ihrem Engagement genauso zum Erfolg bei wie die Älteren mit ihrer Erfahrung und Wissen“, lautet die Erfahrung des heute 43-Jährigen Firmenleiters.

Auszeichnung durch Arbeitsminister Franz Müntefering

Manchmal laufen die Uhren bei der Richard Köstner AG tatsächlich anders, der Zeitgeist war bislang selten eine Richtschnur für Teltschiks unternehmerisches Handeln. Erst im letzten Jahr trat der Mittelständler uneigennützig einen Auftrag zur Herstellung von KFZ- Schildern an eine Behinderteneinrichtung in Mittelfranken ab. Eine Entscheidung, die dem Unternehmer viel Sympathie in der Öffentlichkeit brachte. Andernfalls hätte die Werkstatt einige Mitarbeiter entlassen müssen.

Im Dezember 2006 würdigte Arbeitsminister Franz Müntefering in Fulda das Handelsunternehmen als einen von 62 deutschen Betrieben bei der bundesweiten Aktion „Unternehmen mit Weitblick“. Dort wurden Betriebe ausgezeichnet, die überproportional viele Mitarbeiter über 50 Jahre beschäftigen.

Stolz ist der Unternehmenslenker auf die geringe Fluktuation im Haus und die lange Betriebszugehörigkeit seiner Mitarbeiter. Zur Identifikation mit dem Unternehmen tragen auch die jährlichen Betriebsfeste bei. Sie stiften Gemeinsinn und fördern ein gutes Betriebsklima. Solch interne Veranstaltungen zwecks Kostenersparnis zu streichen, das käme Norbert Teltschik nicht in den Sinn.
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