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Stählerne Kunst am Müritz-Ufer

Nach einer Vorlage des GrafikPeter hat SCHORISCH Magis den Flößer erschaffen / Attraktion für Waren
(PM) Karstädt (Brandenburg), 03.09.2015 - Die Stadt Waren ist um eine Attraktion reicher. Am Ufer der Müritz steht ein eiserner Geselle. „Der Flößer“ heißt das Kunstwerk, das in der Stahlschmiede von SCHORISCH Magis entstanden ist. Die Vorlage für den Stahlschnitt schuf Roman Peter; die Karstädter sorgten für die Realisierung seiner Idee.

Eigentlich sind die Mitarbeiter des modern aufgestellten Industrieunternehmens eher die Männer für die ganz großen Projekte. Sie sanieren historische Drehbrücken, bauen Fischaufstiegstreppen oder erneuern Dammbalken und Wehre. „Für die Erschaffung eines Kunstwerks Hand an zu legen, ist für uns eine völlig neue Dimension“, sagt Projektleiter Bernd Westphal. Der digitalisierte Entwurf vom GrafikPeter aus Güstrow diente ihnen als Vorlage für die vier Meter hohe Skulptur aus COR-TEN B.

Diese Stahlart lässt sich gut formen und gilt aufgrund ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen als sehr langlebig. Denn COR-TEN B rostet extrem langsam. Er lässt sich gut verschweißen, was sich bei Skulpturen dieser Größenordnung meistens nicht vermeiden lässt. Da die Schweißfachingenieure aus Brandenburg ihr Handwerk jedoch perfekt beherrschen, ist die Naht gar nicht mehr sichtbar. Wichtig waren ein standfestes Fundament und eine Materialstärke, die nicht gleich schlapp macht. In diesem Fall sind das 50 Millimeter.

„Ich bin froh und dankbar, dass ich mit den Stahlbauern aus Karstädt zusammenarbeiten durfte“, sagt Roman Peter, „denn die Leute sind absolut professionell unterwegs. Sie identifizieren sich zu 100 Prozent mit ihrem Auftrag.“ Das Wichtigste aber sei: „Wir begegnen uns auf Augenhöhe und wertschätzen unsere Arbeit.“ Sogar das Stahlkorsett, in dem die 900 Kilogramm schwere Figur angeliefert wurde, habe so perfekt gepasst, dass sich an seinem Kunstwerk nichts verformen konnte.

Er hat schon das nächste Kunstobjekt in Aussicht, für das er die Karstädter wieder gewinnen möchte. Nach der Malchower „Wäsche“ und dem „Flößer“ soll der „Heringsmensch“ die Hansestadt Anklam bereichern. Dafür brauche er pragmatisch mitdenkende Ingenieure, die seine Botschaft verstehen und sich „auf viele Gespräche und Korrekturen“ einlassen.

Doch bevor sich der GrafikPeter erneut ans Werk macht, verspeist er erstmal genüsslich eine Tafel Zartbitter-Schokolade. Aus dem schwarzen Einwickelpapier schneidet er den Scherenschnitt aus, den er dann auf weißes Papier klebt und einscannt. Später gehen die bearbeiteten Daten in die Fertigung, wo die Umrisse zunächst als Modell für Präsentationszwecke im Maßstab 1:10 auf ein Stahlblech gebrannt und abgetrennt werden. Danach wird die Skulptur in Originalgröße aus einer Stahlplatte hergestellt.

Sauber, pünktlich und kompetent: So wird Jürgen Wilhelm die Mitarbeiter von SCHORISCH Magis in Erinnerung behalten. Sie hätten gemeinsam mit Roman Peter einen bleibenden Bezug zur Historie der alten Holzsägemühle am Ufer der Müritz geschaffen, sagt der städtische Projektleiter. An die Blütezeit des Flößerhandwerks im 19. Jahrhundert wird die Skulptur deshalb noch lange erinnern.

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Den Flößer am Ufer der Müritz haben die Stahlbauer von SCHORISCH Magis nach dem Entwurf von Roman Peter aus COR-TEN B geschaffen.
Foto: SCHORISCH Gruppe
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Die SCHORISCH AG und ihre Tochterfirmen In den Sparten Elektronik sowie Stahl- und Metallbau ist die SCHORISCH Gruppe mit Standorten in Wentorf (Schleswig-Holstein) und Karstädt (Brandenburg) aktiv. Zu ihr gehören vier Tochterfirmen, die ...
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