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News, 08.07.2016
Konstantes Orderniveau im Mai
Stabiler Auftragseingang in der deutschen Industrie
Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Mai auf dem April-Niveau konstant geblieben. Grund für die Stagnation des Auftragseingangs war eine deutlich abgeschwächte Inlandsnachfrage nach Vorleistungsgütern ..
Die Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitende Gewerbe seit Mai 2006 (Quelle: BMWi).
Die Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitende Gewerbe seit Mai 2006 (Quelle: BMWi).
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe bleibt volatil: Nach einem kräftigen Zuwachs der Industriebestellungen im März (+ 2,6 %) und einem deutlichen Auftragsminus im April (- 1,9 %) ist das Volumen der Auftragseingänge im Mai konstant geblieben (+/- 0,0 %). „Der Umfang an Großaufträgen war unterdurchschnittlich“, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Basis aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamt (Destatis) mit. Bankvolkswirte hatten Medien zufolge eigentlich mit einem Zuwachs der Bestellungen um 1,0 Prozent gerechnet.

Verantwortlich für die unerwartete Stagnation des Ordervolumens war ein deutlicher Rückgang der inländischen Bestellungen für Vorleistungsgüter. Hier ging der Auftragseingang gegenüber April im Mai um 6,2 Prozent zurück. Eine dynamische Entwicklung der Auslandsnachfrage (+ 1,9 %) federte jedoch die Nachfrageschwäche im Inland etwas ab und reduzierte das Auftragsminus unter dem Strich auf - 2,9 Prozent. Auch die Nachfrage nach Konsumgütern schwächte sich leicht ab. Sie zeigte sich mit einem kräftigen Auftragsschub im Inland (+ 3,8 %) und einem ähnlichen hohen Minus bei den Auslandsbestellungen (- 3,4 %) ebenfalls uneinheitlich und insgesamt um 0,4 Prozent im Rückwärtsgang. Investitionsgüter wurden dagegen deutlich mehr geordert. Hier zogen die Auftragseingänge sowohl im Inland als auch Ausland deutlich an (+ 1,3 % bzw. + 2,2 %). Hier ergab sich gegenüber April ein Auftragsplus von 1,9 Prozent.


Im Zweimonatsvergleich April und Mai gegenüber Februar und März ergibt sich ebenfalls ein Auftragsminus, und zwar von 0,6 Prozent. Vergleicht man das Niveau der Orders im April und Mai gegenüber Februar/März gingen die Bestellungen um 0,6 % zurück. Gleichzeitig lag der Auftragseingang von April und Mai im Durchschnitt 0,5 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals, wobei hier einem Zuwachs der Bestellungen im Inland (+ 1,1 %) ein deutlicher Rückgang der Orders aus dem Ausland gegenübersteht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbuchte die Industrie gemessen am Originalwert im Mai ein Auftragsplus von 3,2 Prozent, arbeitstäglich bereinigt ergibt sich allerdings ein leichtes Minus (- 0,2 %)-

„Die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe blieben im bisherigen Jahresverlauf abgesehen von monatlichen Schwankungen nahezu stabil‘“,  konstatierte das Bundeswirtschaftsministerium. „Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe hellte sich zuletzt erneut auf und deutet auf eine weiterhin solide Entwicklung hin.“

cs/BMWi
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