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News, 03.07.2014
Weiterhin nur schwache Teuerung
Stabile Nahrungsmittelpreise halten Inflation in Deutschland weiter niedrig
Im Jahresvergleich konstante Lebensmittelpreise haben die Inflation in Deutschland auch im Juni deutlich unter der Preisstabilitätsmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) gehalten. Gleichbleibende Preise für Nahrungsmittel verzeichneten Verbraucher in Deutschland zuletzt vor über vier Jahren.
Die schwache Teuerung befördert auch die Kauflust der Verbraucher. Der GfK zufolge ist die Verbraucherstimmung aktuell so gut wie seit Dezember 2006 nicht mehr.
Die schwache Teuerung befördert auch die Kauflust der Verbraucher. Der GfK zufolge ist die Verbraucherstimmung aktuell so gut wie seit Dezember 2006 nicht mehr.
Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufigen Berechnungen bekannt gab, mussten Verbraucher im Juni für Waren und Dienstleistungen im Schnitt nur 1,0 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Damit lag die Jahresteuerungsrate abermals deutlich unter dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) für Preisstabilität definierten Schwellenwert von 2,0 Prozent. Im Vormonat hatte die Inflation sogar nur 0,9 Prozent betragen und damit ein Vierjahrestief erreicht. Gegenüber Mai erhöhten sich die Preise auf Verbraucherebene allerdings im Juni leicht (+ 0,3 %).

Dass die Inflation im Juni nur knapp über dem Vierjahrestief von Mai lag, war zu einem wesentlichen Teil der Preisentwicklung im Nahrungsmittelsektor geschuldet. Hier legten die Preise erstmals seit viereinhalb Jahren auf Jahressicht nicht zu (+/- 0,0 % gegenüber Juni 2013). Das gab es in Deutschland zuletzt im Januar 2010, als die Nahrungsmittelpreise binnen Jahresfrist um 1,4 Prozent gesunken waren.

Ebenfalls teuerungsdämpfend wirkte auch die Preisentwicklung von Energie. Hier lagen die Preise im Juni durchschnittlich 0,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit setzte sich die Preistalfahrt bei Energieerzeugnissen der letzten Monate zwar fort, verlangsamte sich aber weiter (Mai: - 0,8%, April: - 1,3 %; März: -1,6 %). Entlastend auf die Haushaltskassen wirkten überdies die anhaltend geringe Preisanstiege bei Waren insgesamt (+ 0,3 %).


Für Dienstleistungen mussten Verbraucher in Deutschland im Schnitt dagegen mehr bezahlen als im Juni 2013. Sie verteuerten sich auf Jahressicht um 1,6 Prozent. Damit hat sich der Preisauftrieb hier wieder leicht verstärkt (Mai: + 1,4 %). Im April hatten sich die Dienstleistungspreise allerdings im Schnitt sogar um 2,3 Prozent auf Jahressicht erhöht. Beeinflusst wird das Preisniveau hier unter anderem von weiter steigenden Mieten (Juni: + 1,5 %).
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