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Spielsucht - Zerstörerische Lebenslüge

Glücksspielsucht könnte sich zur Volkskrankheit entwickeln – Das neue Buch von Timo Bell: Think-Right-Methode-Spielsucht.
(PM) Recklinghausen, 13.06.2013, 13.06.2013 - Glücksspielsucht könnte sich zur Volkskrankheit entwickeln. Die Droge ist weiterhin allgegenwärtig: ob in der Dönerbude oder in der Kneipe an der Ecke, die zwar rauch- aber nicht spielfrei ist. Die meisten Experten haben den „Stoff“ gar nicht ernsthaft im Blick. So notierte die Drogenbeauftrage der Bundesregierung 2011 (1): „Das größte Risiko für das pathologische Spielen“ sehe sie an Geldautomaten. Die zahllosen Online-Spiel-Seiten erwähnte sie mit keinem Wort. Uli Hoeneß fügte jetzt in einem Interview mit der „Zeit“ noch eine weitere Variante hinzu: das Zocken an der Börse.

„Wir wissen noch nicht einmal, wie viele Menschen von der Glücksspielsucht betroffen sind“, sagt Timo Bell. Der Unternehmer und Buchautor aus Recklinghausen erläutert: Die Europäische Kommission beispielsweise gehe davon aus, dass in Deutschland bis zu 2,4 Millionen Menschen von Spielsucht betroffen sein könnten (2) . In dem im Frühjahr von der DHS vorgestellten „Suchtbericht 2013“ heißt es: „Die DHS schätzt die Zahl der pathologischen Glücksspieler auf rund 200.000 Personen und geht von annähernd 300.000 Personen mit einem problematischen Spielverhalten aus.“
Angesichts solcher Unsicherheiten folgert Timo Bell: „Wir dürfen den Eindruck haben, dass hier ein Interessenkonflikt vorliegt. Der Staat ist einerseits selbst Glücksspiel-Anbieter und profitiert darüber hinaus von den Steuereinnahmen privater Glücksspielbetreiber. Andererseits hat er den Auftrag, das Krankheitsbild Pathologisches Spielen sowie geeignete Präventions- und Therapie-Maßnahmen zu erforschen.“

Auch bei der Therapie der Erkrankung gibt es weitreichende Unsicherheiten. So schrieben Dr. Beate Erbas und Ursula Buchner von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen: In der Behandlung der pathologischen Glücksspielsucht gebe es „bislang weder eine eindeutige Präferenz für eine bestimmte psychotherapeutische Therapierichtung (…), noch ein Therapieprogramm, das hinsichtlich des Wirksamkeitsnachweises den momentanen Standards genügt.“ (3)

Aufgrund dieser Gemengelage hat der Recklinghäuser Timo Bell vor gut fünf Jahren seine eigenen Recherchen in Angriff genommen. Das Ergebnis legte er jetzt als Buch vor: die „Think-Right-Methode Spielsucht – Hilfe zur Selbsthilfe oder auch die Selbsthilfe-Therapie!“

Das Buch setzt sich auf erfrischende Weise mit dem staatlichen Interessenkonflikt im Umgang mit der Krankheit „Pathologisches Spielen“ (4) auseinander. Im Wesentlichen ist aber ein Werk entstanden, das sich mit der Glücksspielsucht aus der Sicht der Betroffenen auseinandersetzt. Grundlage seiner „Think-Right-Methode Spielsucht“ sind die zahlreichen Kontakte mit Spielsüchtigen. Über Jahre hinweg begleitete er sie, beobachtete ihr Spielverhalten, erarbeitete in ausführlichen Interviews die Krankheitsgeschichte der Betroffenen.

Timo Bell: „Die Glücksspielsucht ist eine Erkrankung, die die Betroffenen sozial verwahrlosen lässt, die Familien zerrüttet, das Berufsleben gefährdet und in den wirtschaftlichen Ruin führt. Im übrigen ist die Todesrate erschreckend hoch: Immer wieder sehen Betroffene als einzigen Ausweg die Selbsttötung.“ Außerdem weist Timo Bell darauf hin, dass in vielen Fällen mit der Erkrankung weitere psychische oder Verhaltens-Störungen einhergehen.

Aus diesem Forschungs-Material entwickelte Timo Bell seine „Think-Right-Methode Spielsucht“. Der ganzheitliche Ansatz konfrontiert Spielsüchtige wie auch Angehörige mit „unbequemen“ Wahrheiten, Fragen, Aufforderungen, ehrlich zu sich selbst zu werden und den Selbstbetrug aufzugeben. Der logische Aufbau seines Werkes lässt der Sucht praktisch keinen Spielraum, ihr krankmachendes System aus Lügen und Selbstbetrügereien wieder zu entfalten. Der vermeintliche „große Kick“, das Glücksgefühl im Augenblick eines großen Gewinns, wird als das enttarnt was es ist: eine selbstzerstörerische Lebenslüge. Sie ist teurer als das verlorene Geld, denn sie kostet Freundschaften, Familie, Karrierechancen, Lebensperspektiven und nimmt letztlich auch den Verlust der Sexualität in Kauf.

1) Artikel: „Studie "Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie" PAGE“: drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/gluecksspiel/studie-zu-pathologisches-gluecksspiel.html
2) Kommission legt Aktionsplan zum Online-Glücksspiel vor, Brüssel, 23. Oktober 2012: europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1135_de.htm
3) Deutsches Ärzteblatt, 10/2012
4) Pathologische Glücksspielsucht ist eine eigenständige Erkrankung. Sie ist von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannt und klassifiziert (CD-10-Diagnose „Pathologisches Spielen“, F63.0). In Deutschland werden die Therapie-Kosten grundsätzlich von den Kassen bzw. Rentenversicherungsträgern übernommen.

Interessierte, die für eine Berichterstattung Rückfragen haben, ergänzendes Material oder/und ein Rezensionsexemplar benötigen, sind herzlich zur Kontaktaufnahme eingeladen.
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