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News, 19.05.2015
Ranking Kapitalanlagen
Sparbuch weiterhin beliebteste Geldanlageform der Deutschen
Die Deutschen setzen weiterhin beim Thema Geldanlage lieber auf das gute alte Sparbuch als auf Wertepapiere. Erstes Ziel von jenen, die in Fonds und Aktien investieren, ist einer Umfrage nach der langfristige Vermögensaufbau.
Vor allem bei jungen Sparern steht das Sparbuch weiterhin trotz Minizinsen bei den Banken hoch im Kurs.
Vor allem bei jungen Sparern steht das Sparbuch weiterhin trotz Minizinsen bei den Banken hoch im Kurs.

Bei Geldanlagen zählt für deutsche Sparer insbesondere der Faktor Sicherheit. So bleiben die Deutschen denn auch  in Zeiten der Niedrigzinsen ihren Sparbüchern treu, zeigt eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Danach ist. Laut aktueller Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank belegt das klassische Sparkonto mit 46 Prozent Platz eins der beliebtesten Anlagen. Auch in Zukunft wollen die meisten Befragten ihr Geld auf ein Sparbuch legen (36 Prozent), darunter vor allem die jungen Befragten zwischen 18 und 29 Jahren (47 %). Zudem ist das sichere, aber zumeist zinslose Girokonto als „Anlage“ sehr beliebt; 42 Prozent der Deutschen parken hier Teile ihrer Ersparnisse.

Auf dem dritten Platz im Ranking der Geldanlagen steht der Bausparvertrag (36 %), gefolgt von der Lebensversicherung (34 %), der Immobilie (32 %) und dem Tagesgeldkonto (26 Prozent). Auf Platz sieben der Rangliste findet sich mit Wertpapieren eine Geldanlage, die als risikoreicher bewertet wird – dafür allerdings auch eine höhere Rendite verspricht. Jeder vierte Deutsche (25 %) legt Kapital an der Börse an. Hauptmotiv der Wertpapierbesitzer: Sie wollen angesichts niedriger Zinsen mehr aus ihrem Geld machen (72 %).

„Eine Anlage in Wertpapieren muss kein Risiko sein, wenn der Anleger einige Regeln beachtet“, erläutert Karsten Rusch von der Postbank. „Und die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass die Mehrheit der Wertpapierbesitzer ihr Depot sehr besonnen verwaltet.“ Wichtigste Regel laut Rusch: Man sollte nur Geld an der Börse anlegen, das mittel- bis langfristig nicht benötigt wird. So könnten Anleger eventuelle Kursschwankungen aussitzen.

Die meisten Wertpapierbesitzer folgen denn auch dieser Regel und verfolgen mit ihren Wertpapieren einen langfristigen Vermögensaufbau (66 %) oder investieren in solche ganz gezielt als Baustein ihrer Altersvorsorge (65 %). Lediglich ein gutes Viertel der befragten ist auf das Erzielen hoher kurzfristiger Renditen (28%) aus.

Ein weiterer Grundsatz: Niemals ausschließlich auf Rendite an den Kapitalmärkten setzen, sondern stets unterschiedliche Anlageklassen kombinieren. Laut Umfrage investiert nur ein verschwindend geringer Anteil der Befragten (0,3 %) sein Geld allein in Aktien, Fonds, Zertifikate und festverzinsliche Wertpapiere. Die überwiegende Mehrheit vertraut auf einen Anlagemix aus sicheren und renditeorientierten Formen.

cs/Postbank

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