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News, 15.11.2013
IT-Security-Studie
Spam, Malware und Phishing die Top 3-Bedrohungen für Unternehmen
Nach einer Studie der IT-Security-Spezialisten von Kaspersky geht die größte Gefahr für die IT-Sicherheit von Unternehmen weiterhin von Spam-Mails, Schadprogrammen („Malware“) und Phishing-Attacken aus – mit steigender Tendenz.

Spam-Attacken stellen unter den Cyberbedrohungen in Deutschland weiterhin die größte Gefahrenquelle für Unternehmen da. Das geht aus einer weltweit durchgeführten Umfrage im Rahmen der Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ des Security-Software-Herstellers Kaspersky Lab hervor. So registrierten 48 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen im Zeitraum der Erhebung (Frühjahr 2012 bis Frühjahr 2013) entsprechende Attacken. Das waren ein Prozent mehr als in der Vorjahresumfrage. Auf Platz 2 der größte Cyberbedrohungen rangieren Schadprogramme, sogenannte Malware: Mit Schadsoftware wie Viren, Trojanern und Würmern hatten 44 Prozent der Unternehmen zu kämpfen. Hier legte der Anteil der betroffenen Unternehmen binnen eines Jahres sogar um sechs Prozentpunkte zu. Dritthäufigste Gefahrenquelle waren Phishing-Attacken. Von solchen waren 33 Prozent der Unternehmen betroffen. Das waren allerdings zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorjahresumfrage. Bei 25 Prozent der Unternehmen versuchten Cyberkriminelle ganz gezielt durch Hacking-Angriffe an Daten zu gelangen. Auch hier zeigt sich ein Rückgang: In der Vorjahresumfrage war der Anteil der von Hackern attackierten Unternehmen noch bei 33 Prozent gelegen.

KMU häufiger von Malware geschädigt als Großunternehmen

Wie die Erhebung zudem ergab, ist das Risiko von Datenverlusten bei Malware-Attacken am größten. So hatten 22 Prozent der Unternehmen, die Opfer von Schadprogrammen wie Trojanern, Würmern und sonstiger Malware wurden, Datenverluste zu verzeichnen – so viele wie bei keiner anderen Cyberangriffsart. Dabei waren kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) mit bis zu 1.500 Mitarbeitern mit einem Anteil von 23 Prozent deutlich häufiger von Datenverlusten infolge von Malware-Attacken betroffen als große Unternehmen, von denen nur 17 Prozent einen Schaden zu beklagen hatten. „Offensichtlich sind letztere bereits besser gegen Malware gewappnet“, so Kaspersky.

Weniger gefährlich für Unternehmen sind der Umfrage zufolge Phishing-Angriffe. Sie führten nur bei fünf Prozent der von entsprechenden Attacken betroffenen Unternehmen zu gravierenden Datenverlusten. Hier waren Großunternehmen mit einem Geschädigten-Anteil von sechs Prozent jedoch etwas häufiger betroffen als KMU (5 %).

Eine englischsprachige Zusammenfassung der gesamten Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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