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Sozialer Wohnungsbau in Bayern

Wie die Flüchtlingskrise den sozialen Wohnungsbau befeuert
(PM) Magdeburg, 03.11.2015 - Magdeburg, 03.11.2015. Der Freistaat Bayern, insbesondere München, ist für vieles bekannt. Dazu gehören auch hohe Miet- und Immobilienpreise und dementsprechend knapper Wohnraum. Doch nun entstehen immer mehr Baustellen: Bereits bebaute Grundstücke werden weiter bebaut – günstiger Wohnraum wird schließlich dringender gebraucht denn je. „Die steigenden Flüchtlingszahlen wirken sich auch auf den Immobilienmarkt aus“, weiß Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. „Vor allem in Bayern erlebt der soziale Wohnungsbau derzeit ein Comeback. Das macht sich auch bei Geringverdienern bemerkbar.“

Bislang stand der Wohnungsbau in Bayern nahezu still, weiß auch Xaver Kroner, Vorstand des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW): „Innerhalb von 15 Jahren hat sich der Sozialwohnungsbestand in Bayern nahezu halbiert. Von 250.000 im Jahr 1999 auf nur noch 130.000 im Jahr 2014“. Grund dafür sei vor allem das deutsche Fördersystem, denn sobald die Wohnungsunternehmen Kredite für den Bau der Häuser getilgt haben, verlieren die Objekte den Status einer Sozialwohnung. „Sobald dieser Fall eintritt, haben Eigentümer Entscheidungsfreiheit über Mieter und Mietpreise“, so Thomas Filor weiter. „Natürlich stehen Eigentümer in Metropolen wie München aufgrund der Wohnungsnot unter einem gewissen Preisdruck.“

Unterdessen zeigt eine aktuelle Studie des Pestel-Instituts, dass es bundesweit an Wohnraum mangelt –insbesondere in Großstädten und Universitätsstädten. Demnach müssten in Deutschland müssten in den nächsten fünf Jahren rund 400.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. „Die Problematik ist auch, dass abgesehen vom Flüchtlingszustrom auch die Zahl der Wohnungslosen und Menschen, die in Altersarmut leben müssen, in Bayern steigt“, bestätigt Thomas Filor aus Magdeburg. „Hinzu kommt, dass viele Immobilien in den vergangenen Jahren abgerissen oder so saniert wurden, dass sie nun als Luxuswohnungen gelten, welche sich Normalverdiener ohnehin nicht leisten können“. Da auch das Bauen in der bayerischen Hauptstadt sehr teuer geworden ist, entstehen immer mehr Wohnungen in Ingolstadt, Würzburg und Regensburg.

Schließlich sind sich auch bayerische Politiker einig, dass der soziale Wohnungsbau in Bayern befeuert werden muss: So wurde im vergangenen Monat der „Wohnungspakt Bayern“ beschlossen, laut dem bis 2019 28.000 neue staatlich finanzierte oder geförderte Mietwohnungen entstehen sollen – für dieses Vorhaben stehen laut Innenminister Joachim Herrmann bis 2019 rund 2,6 Milliarden Euro zur Verfügung.
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Das Emissionshaus Filor ist Spezialist für denkmalgerechte Sanierungen von Wohnimmobilien. Seit rund 16 Jahren gelingt es dem Unternehmen mit Sitz in Magdeburg, kulturhistorisch bedeutsame Immobilien zu erhalten und sie für Wohnzwecke zu ...
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