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Pressemitteilung

Soziale Empathie macht männliche Führungskräfte umsetzungsstärker als Frauen

Am Institut für Management-Innovation, unter der Leitung von Prof. Dr. Pelz, haben 562 Teilnehmer ihre Empathiefähigkeit testen lassen. Die Auswertung zeigt, dass Männer und Frauen gleich gut abschneiden – dennoch gibt es bemerkenswerte Unterschiede
(PM) Bad Soden am Taunus, 02.03.2016 - Empathie ist extrem wichtig, wenn es darum geht, das Verhalten von Kunden, Mitarbeitern oder Konkurrenten zu verstehen und vorherzusagen. Diese Fähigkeit ist im Management stärker gefragt als die meisten anderen Kompetenzen.

Empathie besteht aus drei unterschiedlichen Fähigkeiten: emotionale, kognitive und soziale Empathie. Emotionale Empathie erkennt man daran, dass jemand das gleiche empfindet wie ein anderer Mensch. Die Gefühle wirken „ansteckend“ und wandern von einer Person zur andern. Diese Form der Empathie wirkt anziehend und stärkt zwischenmenschliche Beziehungen. So entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit (Identifikation). Menschen mit einer stark ausgeprägten kognitiven Empathie können sehr zuverlässig einschätzen, welche Gedanken, Motive und Absichten andere Menschen antreiben. Sie können die Körpersprache sehr gut deuten und wissen meistens ganz genau, was sie sagen müssen, um bestimmte Gedanken oder Gefühle bei anderen Menschen auszulösen. Kognitive Empathie stärkt das Verantwortungsbewusstsein. Ein treffendes Beispiel für soziale Empathie ist das sichere Gespür dafür, wie sich ein Team verhalten wird. Die zwischenmenschlichen Beziehungen in einem Team sind wesentlich komplexer und folgen völlig anderen Regeln als die Zusammenarbeit von zwei oder drei Menschen. Man denke zum Beispiel an die Einschätzung der Leistung einer Fußballmannschaft im nächsten Spiel. Noch schwieriger ist die Voraussage des Verhaltens eines derart komplexen soziotechnischen Systems wie eines Unternehmens.

Wie unterscheiden sich Männer und Frauen bei der Empathiefähigkeit, wenn man die Befragung der 562 Teilnehmer am Empathie-Test auswertet? Nimmt man alle drei Arten der Empathie zusammen, schneiden Männer und Frauen gleich gut ab. Bemerkenswerte Unterschiede gibt es bei den Teilkompetenzen der Empathie. Zum Beispiel ist der Zusammenhang zwischen sozialer Empathie und Umsetzungsstärke ist bei männlichen Führungskräften doppelt so stark ausgeprägt wie bei weiblichen Managern. Das bedeutet, dass männliche Führungskräfte ihren Erfolg vor allem ihrer sozialen Empathie zu verdanken haben.

Und was macht Frauen erfolgreich (umsetzungsstark)? Sie merken sehr schnell, wie sich andere Menschen fühlen, über was sie gern reden möchten und erfassen präzise einzelne Beziehungen zwischen verschiedenen Menschen. Männer verstehen andere Menschen genauso gut, gehen aber einen Schritt weiter und schließen auf das zukünftige Verhalten; sie machen häufiger die Erfahrung, dass sie sich auf ihre Intuition verlassen können. Frauen gelingt es besser, ihre Gefühle so zu beeinflussen, dass sie die Arbeit erleichtern. Fazit: Beide Geschlechter ergänzen sich sehr gut. Und diese Ergänzung ist es, die den Erfolg für beide ausmacht.

Link zum Empathie-Test: www.managementkompetenzen.de/empathie-2/
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