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Fachartikel, 29.01.2010
Software as a Service
Business-Software aus der Steckdose
Egal ob Handwerk, produzierendes oder verarbeitendes Gewerbe: Die IT-Ausstattung gilt oftmals als ungeliebter Kostenfaktor – zumal viele Programme nur selten zum Einsatz kommen. Wer dagegen auf Mietsoftware setzt, zahlt nur das, was er wirklich benötigt. Außerdem lässt sich die IT aus der Steckdose schnell an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.
Noch immer schütteln viele Unternehmer ungläubig den Kopf, wenn es um „Software as a Service“ (SaaS) geht. Der Kauf gilt meist als notwendiges Übel – viel eher als beispielsweise bei Büro- oder Fertigungsräumen. Dabei wirft dieser Vergleich keineswegs Äpfel und Birnen in einen Topf: Jeweils geht es um unverzichtbare Infrastruktur, die in der Regel wenig mit dem Kerngeschäft zu tun hat. Warum also nicht auch Software mieten? Denn das Prinzip funktioniert denkbar einfach. Ein Dienstleister stellt alle benötigten Anwendungen auf seinen Servern zur Verfügung und das Unternehmen greift per Internet auf die Programme zu, die es tatsächlich gerade benötigt. Damit kommt die IT wie der Strom aus der Steckdose. Und seitdem leistungsfähige Internetanbindungen Standard sind, lässt auch das Arbeitstempo wenig zu Wünschen übrig.

Bezahlen, was benötigt wird

Das Angebotsspektrum großer SaaS-Anbieter wie beispielsweise der  Deutschen Telekom reicht von Standards wie der gängigen Bürosoftware über E-Mail- und Kommunikationswerkzeuge bis hin zu komplexen Anwendungen für das Kundenbeziehungsmanagement oder die Unternehmenssteuerung. Was nicht benötigt wird, lässt sich einfach kündigen. Diese Flexibilität gilt auch für die Anzahl der Arbeitsplatzlizenzen. Ein neuer Mitarbeiter hat also unverzüglich die nötige IT-Ausstattung. Einsparpotenziale bietet auch die Hardware. Denn wer leistungsstarke Programme nicht mehr lokal installiert, benötigt nur noch schlanke Arbeitsplatzrechner. Nahezu die gesamte Rechenleistung erfolgt auf den professionellen Servern des jeweiligen SaaS-Anbieters. Noch ein Plus: Für Lizenzen und Betrieb der Programme sowie für alle nötigen Updates sorgt der Dienstleister. Alles, was der Unternehmer braucht, sind Arbeitsplatzrechner mit Betriebssystem, Browser und eine Internetanbindung.

Sicher übers Internet

Doch genau in punkto Internet bestehen die größten Bedenken vieler Unternehmer. Die Arbeit übers Netz gilt per se als anfällig. Die Praxis zeigt jedoch, dass die vermeintlich sichere, lokale Arbeit deutlich mehr Gefahren birgt. Abstürze oder versehentliche Löschungen kommen vergleichsweise häufig vor. Deshalb verfügen professionelle SaaS-Anbieter wie die Deutsche Telekom im Falle ihres „IT-SoftwareService“ über Doppelstrukturen, die sicherstellen, dass nichts verloren geht. Auf den Hochleistungsservern sind Backups stets verfügbar, Datenverluste sind damit passé. Auch der Zugriff bietet höchste Sicherheitsstandards: Der gesamte Datenverkehr erfolgt über eine Verbindung mit SSL-Verschlüsselung (Secure Socket Layer). Diese Technik kommt etwa beim Online-Banking zum Einsatz und sorgt für einen optimalen Schutz der Daten.

Auch mobil im Einsatz

Internetbasierte Services  erleichtern auch die Arbeit unterwegs. Beim Außentermin oder auf der Baustelle lässt sich per Laptop oder Smartphone jederzeit auf Anwendungen und die persönlichen Daten problemlos zugreifen – ohne Versionswirrwarr übrigens, denn die jeweilige Datei ist im Büro und unterwegs dieselbe. Ebenso können die Mitarbeiter stets auf E-Mails, Kontakte und Termine zugreifen. Ändert sich kurzfristig ein Termin, findet er sich sofort im System und automatisch geht eine SMS an die betroffenen Kollegen.
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