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News, 17.01.2012
Social Media-Studie
Handy fungiert verstärkt als Kaufentscheidungsassistent
Immer mehr Verbraucher greifen direkt im Geschäft im Vorfeld einer Kaufentscheidung zur Meinungsbildung per Smartphone oder Handy auf das Internet zurück. Laut einer aktuellen Studie nimmt dabei Social Media als Recherchequelle einen immer größeren Stellenwert ein.
 Binnen eines Jahres hat sich der Anteil der Verbraucher, die zuweilen im Geschäft per Handy Rat im Internet einholen, um die Hälfte erhöht.
Binnen eines Jahres hat sich der Anteil der Verbraucher, die zuweilen im Geschäft per Handy Rat im Internet einholen, um die Hälfte erhöht.
Verbraucher stützen ihre Kaufentscheidungen zunehmend auf Informationen aus dem Netz. Das zeigt die „Social Media-Studie 2011“ des Online und Social Media Monitoring-Spezialisten Sensemetric, an der sich 530 Personen beteiligten. Danach recherchieren 93 Prozent der in der Studie befragten Konsumenten online nach Produkten. Die Mehrheit nutzt das Internet als Kaufentscheidungshilfe auch mobil im stationären Handel. So erklärten 60 Prozent der befragten Personen, auch direkt im Geschäft zu Angeboten per Handy bzw. Smartphone im Internet zu recherchieren. Im Vorjahr war der Anteil derer, die sich im Vorfeld einer Kaufentscheidung per Handy zu Produkten online informierten, noch bei 40 Prozent gelegen. Jeder zehnte Befragte (10%), der sich bislang noch nie im stationären Handel per Handy online näher schlau gemacht hat, kann sich das in Zukunft vorstellen, während rund jeder Siebte ein Online-Recherche vor Ort per Handy für zu „umständlich“ (8,5%) bzw. „zeitaufwändig“  (6%) hält.

Am meisten vertrauen Konsumenten bei der Online-Recherche persönlichen Erfahrungsberichten. Das größte Vertrauen genießen dabei Ratings auf Amazon und eBay oder auch auf Preisvergleich-Portalen wie etwa Geizhals.de. Sie bewertet gut ein Drittel der Befragten als „ganz“ oder „eher“ vertrauenswürdig. Auf dem zweiten Platz rangieren Posts in Google+, denen knapp ein Viertel der Befragten ganz oder teils vertraut, dicht gefolgt von Statements in Online-Foren. Posts auf Zeitungs- und Nachrichtenportalen stuften nurmehr 18 Prozent und Posts auf Facebook sogar nur 14 Prozent als mehr oder weniger vertrauenswürdig ein. Auf den weiteren Plätzen folgten Blog-Beiträge (12%) und dann mit weiten Abstand Posts in Twitter (4%).

„Besonders bei Kaufentscheidungen spielt Social Media eine immer wichtigere Rolle. Sogar kurz vor dem Kauf im Geschäft wird via Smartphone die Community nochmals befragt“, so Christian Waldheim, Vertriebs- und Marketingleiter bei Sensemetric.  „Damit zeigt sich, welchen Einfluss die Online Welt mittlerweile auf die Offline Welt hat. Zu wissen, was über Produkte und Unternehmen im Web geschrieben wird, ist somit erfolgsentscheidend.“
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