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„Smart Operator“: RWE nimmt intelligentes Stromnetz mit PPCs Breitband-Powerline-System feierlich in Betrieb

(PM) Essen, Mannheim, 20.04.2015 - Nach intensiver Vorbereitungszeit nahm RWE Deutschland vergangenen Samstag das Modellprojekt „Smart Operator“ zur effizienten Steuerung und Überwachung des Niederspannungsnetz im Landkreis Trier-Saarburg in Betrieb. Hier erprobt RWE gemeinsam mit namhaften Projektpartnern das Stromnetz der Zukunft. Die gesamte Datenübertragung im Verteilnetz erfolgt über PPCs Breitband-Powerline-System.

Die mit der Energiewende einhergehende regenerative Stromerzeugung erschwert die Steuerung der Stromversorgung. Um Versorgungssicherheit und Spannungsqualität zu gewährleisten, ist eine Optimierung des bestehenden Verteilnetzes notwendig. Der „Smart Operator“ koordiniert das Zusammenspiel, indem er den Ausgleich von Einspeisung und Verbrauch steuert: Eingebaut in der Trafostation des Ortsnetzes wertet das Gerät dort zusammenlaufende Verbrauchswerte der Haushalte aus und steuert mit diesen Informationen die regelbaren Ortsnetztransformatoren und Netzschaltstellen.

Eine der drei Pilotgemeinden des seit 2012 laufenden RWE Modellprojektes „Smart Operator“ ist Wincheringen an der Mosel. Als führender Anbieter von Breitband-Datenübertragung über das Stromnetz wurde Power Plus Communications mit der Installation ihres Breitband-Powerline-Systems beauftragt.

Die Validierungsphase des Konzeptes läuft noch bis Ende 2015. Die gewonnen Ergebnisse fließen unmittelbar in die Planungs- und Betriebsgrundsätze der Verteilnetzregionen von RWE Deutschland ein. Dr. Arndt Neuhaus (Vorstandsvorsitzender RWE Deutschland AG) erklärt: „Wir untersuchen in den Smart-Operator-Projekten, wie der Betrieb der Ortsnetze durch den Einsatz künstlicher Intelligenz optimiert werden kann. Ziel ist, die lokale Netzinfrastruktur durch eine intelligente Steuerung mit neuartigen Komponenten effizienter zu nutzen. Damit gehen wir einen großen Schritt in Richtung Energiezukunft." Projektleiter Stefan Willing (RWE Deutschland AG) erläutert: „Indem wir auf die Kommunikation über Breitband-Powerline setzen, können teure Baumaßnahmen für Telekommunikationsnetze in der Niederspannung entfallen.“ So profitieren alle vom Projekt „Smart Operator“: Umwelt, Verbraucher und RWE.

Große technische Herausforderung gemeistert

Power Plus Communicators (PPC) ist seit Projektbeginn mit dabei. PPCs Breitband Powerline System verbindet in Wincheringen alle Komponenten des intelligenten Stromnetzes miteinander (siehe Grafik). Die Anforderungen an die Datenübertragung in diesem Projekt sind sehr hoch. So müssen die Latenzzeiten sehr kurz sein. Außerdem muss eine hohe Verfügbarkeit der Kommunikation gewährleistet sein, um den Datenaustausch in Echtzeit nicht zu unterbrechen. Im Rahmen des Projektes hat PPC eine Vielzahl neuer Erkenntnisse gewonnen, die zur Verbesserung ihrer Technologie beigetragen haben. Seit Mitte 2014 ist in Wincheringen das neue BPL-System der vierten Generation (G4) im Einsatz, das auch die hohen Anforderungen des Smart Operators umfänglich erfüllt.

„Das Zusammenspiel der vielen Komponenten zu beherrschen sowie die sichere Übertragung der Daten über das Stromnetz ist eine enorme technische Herausforderung. So haben wir in Wincheringen rund fünfzig intelligente Zähler sowie weitere smarte Bausteine im Ortsnetz installiert. Wir sind stolz, dass wir diesen komplexen Aufbau gemeistert haben und nun das Gesamtsystem in Betrieb nehmen können,“ erklärt Dr. Jürgen Grönner, Geschäftsführer des RWE-Verteilnetzbetreibers Westnetz.

Innovation anstatt teurer Investition

Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandvorsitzender der RWE Deutschland AG, nahm mit Landrat Günther Schartz, der Schirmherrin des Projektes und Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und dem Vorstandsvorsitzenden der PPC Ingo Schönberg das Netz feierlich in Betrieb. Eine Frage-Antwort-Runde, eine Filmvorführung sowie eine Bustour erläutern dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit das technische Gesamtkonzept. Letztere führt zu den zentralen Netzkomponenten, z.B. zum Smart Operator, zum regelbaren Ortnetztransformator, zum Batteriespeicher, zur Ladesäule des Elektroautos, zum fernsteuerbaren Niederspannungsschalter, den Messsystemen und zum Schlüssel des Smart Grids, der datenübertragenden Breitband-Powerline der PPC.

Warum sich besonders das idyllische Wincheringen für die Erprobung des innovativen Netzes empfahl? Vor allem in ländlichen Regionen übersteigt das örtliche Angebot der Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse oft den lokalen Bedarf. Außerdem verfügt der Weinort neben dem abgeschlossenen und komplett verkabelten Gebiet bereits über rund zwanzig Solaranlagen, 37 Wärmepumpen, zwei Nachtspeicherheizungen und viele moderne Elektrogeräte. Zur Lastflusssteuerung schloss RWE u.a. einen regelbaren Ortsnetztransformator, zwei Batteriespeicher direkt neben Kunden mit großen Photovoltaikanlagen, Kabelverteilerschränke mit fernschaltbaren Stromleisten, eine Wetterstation und eine Ladesäule für Elektroautos an.
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