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News, 04.11.2011
Sinkende Geschäftserwartungen
Einzelhandel zunehmend pessimistisch
Die Talfahrt der längerfristigen Geschäftserwartungen im deutschen Einzelhandel hat sich im Oktober fortgesetzt. Bezogen auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden drei Monaten hellte sich die Stimmung jedoch etwas auf, zeigt das IFH-Konjunkturbarometer des stationären Einzelhandels.
Im Oktober zeigten die Prognosen zu langfristigen Geschäftsentwicklung im Einzelhandel den vierten Monat in Folge nach unten
Im Oktober zeigten die Prognosen zu langfristigen Geschäftsentwicklung im Einzelhandel den vierten Monat in Folge nach unten
Die Geschäftslage im deutschen Einzelhandel hat sich im Oktober, nachdem sich die Lageurteile der Unternehmen zuvor drei Monate in Folge verschlechtert hatten, stabilisiert. Wie das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) berichtet, blieb der im Rahmen des Konjunkturindexes HANDELSkix erhobene Indikator zur aktuellen Geschäftslage deutscher Einzelhändler im Oktober mit 94,2 Punkten gegenüber September konstant. Danach beurteilt knapp ein Drittel der befragten Einzelhändler die eigene wirtschaftliche Lage positiv, während die übrigen zwei Drittel zu etwa gleichen Teilen die aktuelle Lage ihres Unternehmens neutral bzw. negativ bewerten. Die Geschäftsaussichten für die kommenden drei Monate indes bewertet der Einzelhandel insgesamt ein wenig besser als bislang. So zog der Indikator zu den kurz- und mittelfristigen Geschäftserwartungen der Händler im Oktober gegenüber September um 2,4 Zähler auf 99,3 Punkte an. „Das anstehende Weihnachtsgeschäft scheint der kurzfristigen Zukunftsperspektive Aufrieb zu verleihen“, so das IFH. Die Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten betreffend macht sich dagegen zunehmend Pessimismus breit: Mit einem weiteren Rückgang auf 88,6 Punkte fiel hier der Indexwert auf einen neuen Jahrestiefstand.

Mobile Business für die meisten Einzelhändler noch kein Thema

Wie jeden Monat verband das IFH die HANDELSkix-Erhebung auch diesmal wieder mit einer speziellen Monatsfrage. Gegenstand der Frage im Oktober war das Thema mobile Business. Das Ergebnis: Obwohl mobile E-Commerce- und –Businessanwendungen immer stärker auf dem Vormarsch sind und ein immer größer Anteil der Verbraucher mobil per Smartphone oder Tablet auf das Internet zurückgreift, tut sich der Einzelhandel mit dem Thema aktuell noch schwer. So bewertet derzeit lediglich knapp jeder vierte Einzelhändler mobile Internettechnologien als eine Chance für das eigene Business. „Der weitaus größere Teil ist noch unentschieden beziehungsweise sieht in mobilen Internettechnologien sogar eher ein Risiko für das eigene Unternehmen“, so das Institut. Vor allem kleinere Einzelhandelsunternehmen stehen der wachsenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs bislang noch skeptisch gegenüber: Während von den großen Einzelhändlern mit einem Jahresumsatz über zwei Millionen Euro 43,6 Prozent im mobile Business eine Chance sehen, sind es in der Umsatzklasse unter zwei Millionen Euro gerade einmal 17,8 Prozent.
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