VOLLTEXTSUCHE
News, 29.03.2013
Sinkende Einfuhrpreise
Deutsche Importe verbilligen sich weiter
Die Preise für nach Deutschland eingeführte Güter sind im Februar erneut auf Jahressicht gesunken – und zwar so stark wie seit rund dreieinhalb Jahren nicht mehr.
Der Inflationsdruck über deutsche Importe schwächt sich weiter ab.
Der Inflationsdruck über deutsche Importe schwächt sich weiter ab.

Die deutschen Einfuhrpreise geben weiter nach: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lag das Preisniveau der deutschen Importe im Februar 1,6 Prozent unter dem von Februar 2012. Einen stärkeren Rückgang der Einfuhrpreise gab es zuletzt in Deutschland im November 2009, als sich im Importe im Schnitt um 5,0 Prozent auf Jahressicht verbilligt hatten. Gegenüber Januar zog der Index der Einfuhrpreise allerdings leicht an (+0,3%). Zu Beginn des Jahres hatten sich die deutschen Einfuhrpreise gegenüber Januar 2012 bereits um 0,8 Prozent verringert.

Wesentlichen Einfluss auf die Jahresveränderungsrate, aber auch den Anstieg gegenüber Januar, hatte die Preisentwicklung bei Energie. So lagen die Preise von Energieimporten im Februar trotz kräftigem Anstieg gegenüber Januar (+1,2 %) im Durchschnitt 4,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Preisentwicklung bei Energie bei herausgerechnet, verringerten sich die Einfuhrpreise im Februar auf Jahressicht um 1,2 Prozent und gegenüber Januar um 0,1 Prozent.

Besonders starke Preisanstiege weist der Index bei Getreide aus. Dem Statistikamt zufolge mussten Importeure hierfür durchschnittlich im Februar 14,6 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Importierter Rohkaffee dagegen war erheblich günstiger als im Februar 2012: Er verbilligte sich auf Jahressicht um 30,1 Prozent. Starke Preisrückgänge gab es zudem bei Eisenerz, das sich im Schnitt um 15,7 Prozent verbilligte, aber auch bei Steinkohle, wo die Preise das Vorjahresniveau um 14,9 Prozent unterschritten. Auch Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen waren deutlich günstiger als im Vorjahresmonat (-5,3 %). Der Preise für Schweinefleisch dagegen zogen weiter an (+4,3 %).

Bei den deutschen Ausfuhren schwächte sich die Preisdynamik ebenfalls im Februar weiter ab. Sie verteuerten sich auf Jahressicht im Durchschnitt lediglich um 0,1 Prozent (gegenüber Januar: ebenfalls 0,1 %). Das war der vierte Monat in Folge mit einer rückläufigen Jahresteuerungsrate (Januar: +0,3 %; Dezember: 1,1 %; November: +1,5 %; Oktober: +1,7%).

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG