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News, 25.08.2011
Sinkende Baunachfrage
Weniger Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe
Die Baunachfrage in Deutschland ist im Juni deutlich abgeebbt: Laut Statistischen Bundesamt gingen die Auftragseingänge und der Umsatz im Bauhauptgewerbe erstmals in diesem Jahr auf Jahressicht zurück.
Nach dem Höhenflug der ersten fünf Monaten hat die deutsche Bauwirtschaft im Juni stark an Fahrt verloren.
Nach dem Höhenflug der ersten fünf Monaten hat die deutsche Bauwirtschaft im Juni stark an Fahrt verloren.
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verzeichnete das Bauhauptgewerbe im Juni preisbereinigt einen um 0,7 Prozent geringeren Auftragseingang als im Vorjahresmonat. Einen Rückgang der Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat hatte das deutsche Bauhauptgewerbe zuletzt im Dezember letzten Jahres verzeichnet (-10,3%).  Im Mai waren die Auftragseingänge noch 13,8 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Grund für das Auftragsminus war ein Rückgang des  Ordervolumens im Tiefbau  um 5,0 Prozent. Im Hochbau dagegen erhöhte sich im Juni die Baunachfrage auf Jahressicht um 3,6 Prozent.

Beim Umsatz zeigte die Entwicklung im Bauhauptgewerbe ebenfalls nach unten. Laut Statistikamt belief sich der Gesamtumsatz deutscher Bauunternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern  im Juni auf rund 7,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Umsatzrückgang von 2,6 Prozent. In den Vormonaten Mai und April waren die Umsätze des deutschen Bauhauptgewerbes noch um 19,0 Prozent bzw. 4,5 Prozent und im März sogar um 21,3 Prozent auf Jahressicht gestiegen. Die Zahl der Erwerbstätigen lag im Juni mit insgesamt etwa 7.200 Personen ebenfalls unter dem Vorjahresniveau (-0,7% gegenüber Juni 2010).

Auf das laufende Gesamtjahr bezogen bleibt die deutsche Bauwirtschaft jedoch auf Wachstumskurs. So steht im Zeitraum Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Auftragseingängen ein Plus von 4,2 Prozent. Der Gesamtumsatz in diesem Zeitraum belief sich dem Statistikamt zufolge auf rund 38,2 Milliarden Euro und erhöhte sich damit auf Jahressicht sogar um 15,3 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen lag in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ebenfalls höher als im Vergleichszeitraum 2010 (+ 0,4%).
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